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Folgend finden Sie ein Archiv mit all unseren versendeten JAdigital-Newslettern.

2024

Digitale Tools und digitale Angebote

Liebe Leser*innen,

in dieser Woche möchten wir Sie über digitale Tools und digitale Angebote in der Kinder- und Jugendhilfe informieren. Wir möchten Sie auf einen digitalen Methodenkoffer zur Förderung von Teilhabe sowie auf einen neuen Podcast zu digitalen Lebenswelten junger Menschen hinweisen. Zudem stellen wir Ihnen ein Onlineberatungsangebot für Angehörige von Inhaftierten vor.

Digitale Werkzeuge und Methoden

  • Förderung der digitalen Teilhabe von Kindern und Jugendlichen in stationären Einrichtungen

In dem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Forschungsprojekt „Inklusive Technikideen für den Alltag“ (INTIA) der TH Köln (Projektleitung: Prof. Dr. Isabel Zorn) wurden, gemeinsam mit jungen Menschen und Partnereinrichtungen, Methoden entwickelt, um die digitale Teilhabe von Kindern und Jugendlichen in stationären Einrichtungen der Behinderten- und Erziehungshilfe zu fördern. Ein Projektergebnis besteht in einem kostenlosen Methodenkoffer, der Technikideen für den Alltag bereitstellt. Jugendliche wurden aktiv in den Entwicklungsprozess einbezogen, um Lösungen für ihre Alltagsprobleme zu finden. Entwickelt wurde z.B. eine smarte Trinkflasche, die die jungen Menschen daran erinnern kann zu trinken. Der INTIA-Koffer enthält auch ein Escape Game, um die Grundprinzipien von Smart Home zu vermitteln und kann ausgeliehen oder nachgebaut werden.

Zur Projektwebseite von INTIA gelangen Sie hier.

Zum INTIA Koffer kommen Sie hier.

Weitere digitale Tools zur Förderung von Inklusion finden Sie hier auf unserer Online-Plattform.

Podcast

  • Neuer Podcast des Stadtjugendrings Stuttgart e.V.

Der Stadtjugendring Stuttgart e.V. hat am 6. Februar 2024 die erste thematische Folge des neuen Podcasts „Mediensalat“ veröffentlicht. Darin erzählen junge Menschen von ihren digitalen Lebenswelten und geben Einblick in ihre Erfahrungen. Die jungen Menschen sind als Gäste oder aber als Moderator*innen zu hören – je nachdem wie die jeweilige Folge gestaltet ist. Zusätzlich zum Podcast wird außerdem eine Linksammlung zu weiterführenden Informationen für Jugendliche und Fachkräfte bereitgestellt.

Den Podcast finden Sie hier (Spotify) und hier (YouTube).

Zur Linksammlung für Jugendliche und Fachkräfte gelangen Sie hier.

Weitere spannende Podcast finden Sie auch in unserer virtuellen Bibliothek auf unserer Online-Plattform.

Digitales Beratungsangebot

  • Onlineberatung für Kinder und Familien von Inhaftierten

Das Projekt „Wellenbrechen“ der stadt.mission.mensch gemeinnützige GmbH bietet eine Onlineberatung für Kinder, Jugendliche und Familien von Inhaftierten an. Das Angebot ist für Betroffene niedrigschwellig und anonym zugänglich. Durch kindgerechte Informationen auf der Webseite und die Möglichkeit des anonymen Chats oder E-Mailkontakts mit erfahrenen Pädagog*innen erhalten Betroffene Hilfe. Ziel ist es, Betroffenen Halt zu geben und sie in unruhigen Zeiten zu unterstützen und zu begleiten. Auf der Webseite sind zudem weitere nützliche Hinweise sowie Beratungs- und Begleitungsangebote zu finden. Das Projekt wird gefördert vom Justizministerium des Landes Schleswig-Holstein.

Hier gelangen Sie direkt zur Onlineberatung.

Hier gelangen Sie zur Webseite des Projekts „Wellenbrechen“.

Eine Übersicht über Telefon- und Onlineberatungsangebote finden Sie hier auf unserer Online-Plattform.

Digitalisierung und Beteiligung

Liebe Leser*innen,

in unserer heutigen Ausgabe des Newsletters widmen wir uns einem zentralen Thema, das in der Diskussion um eine moderne Kinder- und Jugendhilfe immer mehr an Bedeutung gewinnt: der Beteiligung durch Digitalisierung. Gerne möchten wir Sie auf ein Beteiligungsportal für Jugendliche und von Jugendlichen, zwei Podcastfolgen zur Beteiligung junger Volljähriger und Pflegekinder sowie einen Zeitschriftenbeitrag in der Zeitschrift für Soziale Arbeit sozialmagazin hinweisen.

Onlineportal

  • jup! Berlin - das Informations- und Beteiligungsportal für Jugendliche von Jugendlichen

In Berlin bietet das innovative Informations- und Beteiligungsportal jup! Berlin Jugendlichen eine Plattform, auf der sie aktiv am gesellschaftlichen Leben teilhaben können. Als ein von Jugendlichen für Jugendliche entwickeltes Projekt, zielt jup! darauf ab, allen jungen Menschen in der Stadt die Möglichkeit zu geben, das Zusammenleben mitzugestalten. Durch die Schaffung von Beteiligungsräumen ermöglicht es jup!, dass Jugendliche eigene Inhalte zu ihren Lebenswelten und Interessen in verschiedenen Medienformaten erstellen und veröffentlichen können. Das Portal bietet zudem Zugang zu einer Vielzahl von Ressourcen, von Beratungsstellen über Selbsthilfe bis hin zu wichtigen Informationen zur Berufswahlorientierung. Das Portal wird im Auftrag der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie durch die Jugend- und Familienstiftung des Landes Berlin umgesetzt.

Hier gelangen Sie zum Portal.

Informationen zu weiteren digitalen Beteiligungstools in der Kinder- und Jugendhilfe finden Sie außerdem hier.

Podcasts

  • Podcastfolge: Beteiligung junger Volljähriger

In dieser Episode wird die Beteiligung am Hilfeplanverfahren für junge Volljährige diskutiert. Verschiedene Perspektiven werfen Licht auf die praktischen Herausforderungen dieses Verwaltungsprozesses. Obwohl das Kinder- und Jugendstärkungsgesetz 2021 die Beteiligung junger Menschen fördert, wird hinterfragt, wie dies vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels realisiert werden kann. Ein besonderer Fokus liegt auf der Rolle der Sprache, wobei Erfahrungen von ehemals betroffenen Jugendlichen und Betreuungspersonen geteilt werden

Hier kommen Sie zur Folge.

  • Podcastfolge: Pflegekinder beim Hilfeplan beteiligen

In dem Podcast "Pflegefamillien Deutschland" diskutieren Bertram Kasper und sein Team gemeinsam mit Philip Meade über die Beteiligung von Pflegekindern im Hilfeplanverfahren. Nach der Verabschiedung des Kinder- und Jugendstärkungsgesetzes, das die Beteiligung von Pflegekindern explizit stärkt, sind öffentliche und freie Träger gefordert, ihre Konzepte und Praktiken entsprechend anzupassen. Die Diskussion mit Bertram Kasper und Philip Meade beleuchtet die Notwendigkeit, Pflegekinder aktiv in Planungsprozesse einzubeziehen und gibt Einblick, wie eine solche Beteiligung in der Praxis umgesetzt werden kann.

Hier kommen Sie zur Folge.

Weitere Interviews oder Vorträge zum Thema Beteiligung in der Kinder- und Jugendhilfe finden Sie hier.

Zeitschriftenbeitrag

  • Bessere Beteiligung durch Digitalisierung

Wie kann die Digitalisierung in der Kinder- und Jugendhilfe für die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen an Verfahren wie der Hilfeplanung genutzt werden? Dieser Frage geht der Beitrag „Bessere Beteiligung junger Menschen durch Digitalisierung in der Kinder- und Jugendhilfe - Überlegungen für die Hilfeplanung im Rahmen der Hilfen zur Erziehung“ in der Zeitschrift für Soziale Arbeit sozialmagazin nach.

Hier gelangen Sie zum Beitrag.

Weitere Fachkonzepte oder Handreichungen zum Thema Beteiligung in der Kinder- und Jugendhilfe finden Sie außerdem hier.

Digitale Tools und Digitale Qualifizierungs- und Vernetzungsmöglichkeiten in den Frühen Hilfen

Liebe Leser*innen,

in dieser Woche möchten wir die Digitalisierung in den Frühen Hilfen in den Mittelpunkt stellen. Zum einen möchten wir Sie auf das Angebot der Digitalen Netzwerkrunden sowie die Online-Lernplattform des Nationalen Zentrum Frühe Hilfen (NZFH) hinweisen. Zum anderen möchten wir Sie auf eine Familien-App sowie Informationen zu deren Entwicklung und Implementierung in einer Stadt in NRW aufmerksam machen

  • Digitale Netzwerkrunden des NZFH

Die Digitalen Netzwerkrunden des NZFH ermöglichen Fachkräften in den Frühen Hilfen und Verantwortlichen in den Kommunen einen Austausch zu ausgewählten Themen der Qualitätsentwicklung. Dabei werden sowohl Bedarfe aus Netzwerken aufgegriffen als auch Impulse für die Weiterentwicklung der Frühen Hilfen gegeben. Zielgruppe sind dabei vor allem Koordinierende und Steuernde von Netzwerken und Akteur*innen, denen an einer breiteren Beteiligung und systematischen Weiterentwicklung in ihrem Netzwerk vor Ort gelegen ist.

Jede digitale Netzwerkveranstaltung ist auf zwanzig Teilnehmende begrenzt. Zu den Themen der kommenden Netzwerkveranstaltungen gehören u.a. „Politik gewinnen – Politisch-strukturelle Verankerung (1. März)“, „ZahlenDatenFakten – Austausch zu Monitoring (19. Juni)“ sowie „Selbstfürsorge im Alltag: Umgang mit Krisen und Kraftquellen für Koordinierende (18. September)“.

Weitere Informationen sowie die Möglichkeit zur Anmeldung für die Digitalen Netzwerkrunden finden Sie hier (Projekt-Webseite Digitale Netzwerkrunden 2024). 

  • Online-Lernplattform Frühe Hilfen

Auf der Lernplattform Frühe Hilfen des NZFH werden E-Learning-Kurse für Gesundheitsfachkräfte im Bereich der Frühen Hilfen (v.a. Familienhebammen und Familien-Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger*innen) angeboten. Die Lernplattform ergänzt das bestehende Fort- und Weiterbildungsangebot für Akteur*innen in den Frühen Hilfen und basiert auf den Qualifizierungsmodulen. Sukzessive werden die fachlichen Inhalte der Qualifizierungsmodule in die E-Learning-Kurse transferiert. Die Online-Kurse auf der Lernplattform stehen den Akteur*innen der Qualifizierung somit als ergänzendes Tool zur Verfügung und erlauben den Gesundheitsfachkräften ein selbstständiges Aneignen und Wiederholen von Inhalten in ihrem eigenen Tempo.

Perspektivisch werden auf der Lernplattform weitere Module eingestellt, die sich an alle Fachkräfte in den Frühen Hilfen richten.

Weitere Informationen zur Lernplattform (etwa zu den Inhalten der angebotenen Online-Kurse) finden Sie hier.

Hier gelangen Sie direkt zur Online-Lernplattform.

  • Familien-App der Stadt Dormagen

Die Stadt Dormagen hat in einer kostenfreien „Familien-App“ wichtige, auf individuelle Bedürfnisse zugeschnittene, Tipps, Kontakte und Hilfsangebote für Eltern gebündelt (darunter z.B. Infos zu Kindergärten, Spielplätzen, Elternkursen, Vorsorgeuntersuchungen sowie zur Beantragung von Elternzeit und finanziellen Hilfen). Nicht zuletzt sind in der Familien-App Infos zu den Angeboten der Frühen Hilfen vor Ort zu finden. Die Inhalte der App stehen den Nutzer*innen außerdem in gleich mehreren Sprachen zur Verfügung.

In einem Vortrag auf dem Kongress Armut und Gesundheit 2022 stellte der Sozialplaner im Familienbüro der Stadt Dormagen die Familien-App genauer vor. Dabei ging er auch auf die Hintergründe zur Entstehung sowie die personellen Ressourcen und Kosten zur Entwicklung und Implementierung der Familien-App ein.

Auf dieser Seite des NZFH finden Sie zentrale Infos zur Familien-App und deren Entwicklung und Implementierung kompakt zusammengefasst. Zusätzlich steht Ihnen dort außerdem die ausführliche Präsentation zum Vortrag des Sozialplaners im Familienbüro der Stadt Dormagen zum Download zur Verfügung.

Weitere Informationen zum Prozess der Entwicklung und Implementierung der Familien-App finden Sie außerdem hier auf der Webseite des Landschaftsverbands Rheinland (LVR).

Hier gelangen Sie direkt zur Seite der Stadt Dormagen, auf der die Familien-App zum Download zur Verfügung steht.

Informationen zu weiteren digitalen Tools für die Frühen Hilfen und die Familienbildung finden Sie außerdem hier auf unserer Webseite!

Fachpublikationen

Liebe Leser*innen,

in dieser Woche möchten wir Sie über Fachpublikationen im Themenfeld der Digitalisierung in der Sozialen Arbeit und der Kinder- und Jugendhilfe informieren. Wir stellen Ihnen ein neu erschienenes Fachbuch sowie eine Fachzeitschrift zur Digitalisierung (in) der Sozialen Arbeit vor. Außerdem weisen wir auf ein Online-Dossier zur digitalen Teilhabe von jungen Menschen in Kommunen hin.

Fachbuch

  • „Jugend online! Soziale Arbeit offline?“

Die Digitalisierung hat sich zu einem zentralen Kernthema in jedem Handlungsfeld der Sozialen Arbeit entwickelt und erfordert eine kontinuierliche Auseinandersetzung. Reinhold Gravelmann untersucht in seinem kürzlich erschienenen Buch, „Jugend online! Soziale Arbeit offline?“, wie die Soziale Arbeit in Bezug auf die Digitalisierung positioniert ist und welche Bereiche künftig intensiver behandelt werden sollten. Besondere Aufmerksamkeit gilt dabei den Lebenswelten von Kindern und Jugendlichen, in denen sich längst gezeigt hat, dass die Digitalisierung in sämtlichen Lebensbereichen präsent ist.

Der Autor betont, die Herausforderungen der Digitalisierung in der Sozialen Arbeit aktiv anzugehen und hebt hervor, dass die Digitalisierung nicht nur in der Kinder- und Jugendhilfe, sondern auch in anderen Bereichen wie der Onlineberatung aufgrund von Entwicklungen wie der Coronakrise an Bedeutung gewonnen hat. Fachkräfte werden dazu aufgefordert, sich den Veränderungen zu stellen und Jugendliche in der digitalen Welt zu begleiten, wobei sowohl der Schutz als auch die Befähigung und Teilhabe im Fokus stehen. Das Buch richtet sich sowohl an Einsteiger*innen der Digitalisierung als auch an medienaffine Leser*innen.

Hier gelangen Sie zum Buch von Reinhold Gravelmann, welches im Verlag Beltz Juventa erschienen ist.

Fachzeitschrift

  • Sozialmagazin „Was bleibt? Digitalisierung und Soziale Arbeit“

In der Ausgabe 11/12 2023 „Was bleibt? Digitalisierung und Soziale Arbeit“ des Sozialmagazin wird eine Zwischenbilanz zur Digitalisierung in der Sozialen Arbeit nach dem »Digitalisierungsschub« durch die Corona-Pandemie gezogen. In den enthaltenen Artikeln wird untersucht, wie sich die aktuelle Situation in der Disziplin und Profession entwickelt hat und ob digitale Technologien dauerhaft in den Alltag der Einrichtungen implementiert sind. In einem Beitrag werden unter anderem die Beteiligungsmöglichkeiten von jungen Menschen durch die Digitalisierung in der Kinder- und Jugendhilfe diskutiert. Es wird außerdem die Frage erörtert, ob das sozialpädagogische Kerngeschäft nach wie vor am besten in Präsenz funktioniert. In dem Heft wird außerdem reflektiert, wie Digitalität im Alltag der Sozialen Arbeit integriert ist und wie die fachliche Begleitung dieser Prozesse in der Zukunft gestaltet werden sollte. Die Ausgabe des Sozialmagazin bietet neue Anregungen für verschiedene Arbeitsfelder in der Sozialen Arbeit.

Zur Ausgabe 11-12/2023 „Was bleibt? Digitalisierung und Soziale Arbeit“ des Sozialmagazin, welches im Verlag Beltz Juventa erscheint, gelangen Sie hier.

Online-Dossier

  • Digitale Teilhabe junger Menschen in der Kommune

Im Online Dossier „Teilhaben! Kinderrechtliche Potenziale der Digitalisierung“ des Deutschen Kinderhilfswerks thematisiert Vanessa Blödorn (Referentin für Jugendbeteiligung bei BÄMM! Erfurt) die Möglichkeiten digitaler Teilhabe junger Menschen in der Kommune. Welchen Herausforderungen müssen sich Kommunen stellen und was bringt digitale Teilhabe jungen Menschen in der Kommune? Mit ihrem Beitrag gibt die Autorin Einblick in Rahmen- und Gelingensbedingungen, praktische Formen sowie Grundlagen digitaler Partizipation im kommunalen Kontext.

Zum Online-Dossier „Digitale Teilhabe junger Menschen in der Kommune“ von Vanessa Blödorn kommen Sie hier.

Digitalisierung in der Schulsozialarbeit

Liebe Leser*innen,

in dieser Woche möchten wir Sie rund um das Thema Digitalisierung in der Schulsozialarbeit informieren. Hierzu möchten wir Ihnen zunächst zwei internationale Praxisbeispiele vorstellen. Die Schweizer App „ready4life“ unterstützt Schulsozialarbeiter*innen bei der Förderung und Vermittlung von Alltagskompetenzen. Das Projekt SOMESSA aus Finnland hat den Wirkungskreis der Schulsozialarbeit auf die digitalen Plattformen und Apps ausgeweitet, um auch außerhalb des Schulortes mit jungen Menschen in Kontakt zu bleiben. Zudem möchten wir Sie auf den Podcast „Zwei für Viele“ aufmerksam machen, bei dem zwei Schulsozialarbeiterinnen über Chancen und Herausforderungen im Alltag der Schulsozialarbeit sprechen.

Internationale Praxisbeispiele

  • Die „ready4life“- App – interaktive Coaching-App der Lungenliga

ready4life ist eine Coaching- App zur Förderung der Lebenskompetenzen. Dazu gehören zum Beispiel der richtige Umgang mit Stress, Social Media & Gaming, die Stärkung der Sozialkompetenzen sowie die Fähigkeit, dem Konsum von Suchtmitteln zu widerstehen. Die App kann in der Arbeit von Schulsozialarbeiter*innen unterstützend eingesetzt werden und richtet sich an Jugendliche ab 15 Jahren. Es können ganze Schulklassen oder Gruppen angemeldet werden.

Die App ist ein Projekt der Lungenliga, in Kooperation mit dem Schweizer Institut für Sucht- und Gesundheitsforschung (ISGF) und wird inzwischen auch in Österreich und Lichtenstein angewandt.

Hier gelangen Sie zur Webseite.

  • SOMESSA - Schulsozialarbeit mit Social Media

Das Projekt „Somessa“ aus Finnland weitet das Arbeitsfeld der Schulsozialarbeit auf die Social-Media-Plattformen aus, die von jungen Menschen häufig genutzt werden. Ziel war es, als Schulsozialarbeiter*innen auch über aktuelle Apps per Smartphone für die jungen Menschen erreichbar und ansprechbar zu sein, um so den Wirkungsradius über die Präsenz in der Schule zu erweitern. Eine Gruppe von Jugendlichen wurde in der Konzeptionierung als Expert*innen eingebunden.

Weitere Informationen zu Somessa finden Sie hier​​​​​​​.

Digitales Tool

  • Zwei für viele – Podcast zur Schulsozialarbeit

In dem Podcast erzählen zwei Schulsozialarbeiterinnen vom Verein Jugendclub 83 e.V. über den Alltag in ihrem Arbeitsfeld und gehen hierbei sowohl auf Schwierigkeiten und Problemstellungen wie auch auf positive Erfahrungen und Entwicklungen ein, um das Arbeitsfeld Schulsozialarbeit zugänglich zu machen.

Der Podcast wird unterstützt und gefördert durch das Ministerium für Bildung des Landes Sachsen-Anhalt und kofinanziert von der Europäischen Union. Sowie gefördert durch die Partnerschaft für Demokratie der Stadt Bitterfeld-Wolfen „Stadt mit Courage leben!“ aus Mitteln des Bundesprogramms „Demokratie leben!“.  

Hier gelangen Sie zum Podcast.

Onlineberatung in der Kinder- und Jugendhilfe

Liebe Leser*innen,

in der heutigen Ausgabe unseres Newsletters möchten wir das Thema Onlineberatung in den Fokus stellen. Wir wollen Sie gerne auf mehrere Vortragsaufzeichnungen im Kontext unseres Projekts JAdigital hinweisen. Außerdem möchten wir Sie über eine Online-Fortbildung sowie ein digitales Beratungsangebot für Jugendliche & Kinder rund ums Gefängnis informieren.

JAdigital Vorträge

Im Rahmen des vom ism gGmbH ausgerichteten Online-Fachgesprächs zu „Digitale Beratung und Beziehungsgestaltung“ am 24. Oktober 2023 wurden insgesamt drei Vorträge aufgezeichnet, die nun auf der Online-Plattform des Projekts JAdigital bereitgestellt wurden. Thematisiert wird in den drei Vorträgen etwa, welche fachlichen Voraussetzungen es bei verschiedenen Formaten der digitalen Beratung zu erfüllen gibt. Zudem wird die Arbeit und Organisation von Onlineberatungsstellen vorgestellt und auf interne Abläufe bei einer möglichen vorliegenden Kindeswohlgefährdung hingewiesen. Außerdem wird auf die Bedeutung des Einsatzes von Künstlicher Intelligenz für die digitale Beratung und Beziehungsgestaltung eingegangen:

Die Videoaufzeichnung der drei Vorträge zu den Themen „Digitale Kommunikation, Beratung und Beziehungsgestaltung im Kontext der Kinder- und Jugendhilfe" (Frau Prof. Engelhardt, Hochschule München), „bke-Onlineberatung. Erziehungs-, Familien- und Jugendberatung im Internet“ (Frau Jung & Frau Sutara, bke-Onlineberatung) sowie zur Onlineberatung „JugendNotmail“ (Frau Diel & Frau Weiland, JugendNotmail) finden Sie hier.

Weitere Informationen zu dieser und weiterer Veranstaltungen des Projekts JAdigital finden Sie außerdem hier.

Fortbildung

  • Online-Kurs der bke zum Thema „Beratung online gestalten“

Die bke-Onlineberatung bietet einen zweiteiligen Kurs zum Thema „Beratung online gestalten“ an. Dieser bietet Hilfestellung bei der konkreten Nutzung verschiedenster Online-Formate in der Beratung. Er thematisiert im ersten Teil theoretische Grundlagen virtueller Kommunikation im Beratungssetting. Übungen und viel Ausprobieren lockern diesen ersten Teil auf. Beim zweiten Termin erhalten die Teilnehmenden die Möglichkeit, anhand von Fallbeispielen direkt einzusteigen, das Erlernte zu vertiefen und weiter praktisch auszuprobieren. Schließlich werden neben der Betrachtung von Vorzügen und Fallstricken der einzelnen Tools auch individuelle Fragestellungen bearbeitet.

Die Fortbildung findet statt am 04. + 06. März 2024. Eine Anmeldung ist bis zum 05. Februar 2024 möglich.

Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier.

Onlineberatungsangebot

  • Digitale Beratung für Kinder und Jugendliche rund um das Gefängnis

Das Onlineberatungsangebot „Juki“ richtet sich an alle Kinder und Jugendliche, die von der Inhaftierung eines ihnen bekannten Menschen betroffen sind. Hier haben diese die Möglichkeit kostenfrei und anonym, Fragen rund um das Gefängnis und die Inhaftierung zu stellen. Über Juki ist es Kindern und Jugendlichen außerdem möglich, Kontakt zum Personal aufzunehmen, um Informationen und Unterstützung in schwierigen Situationen zu erhalten.

Zur Juki-Onlineberatung gelangen Sie hier.

Digitalisierung in den Hilfen zur Erziehung

Liebe Leser*innen,

wir hoffen, Sie hatten schöne und erholsame Feiertage und sind gut in das neue Jahr gestartet! Wir wünschen Ihnen allen ein frohes, produktives und vor allem gesundes neues Jahr und freuen uns, Ihnen heute unseren ersten Newsletter im Jahr 2024 schicken zu können! In diesem Newsletter möchten wir das Thema „Digitalisierung in den Hilfen zur Erziehung“ in den Mittelpunkt stellen. Zum einen möchten wir dabei auf eine neue JAdigital-Publikation zu genau diesem Thema hinweisen. Zum anderen möchten wir auf eine Fortbildung zur Medienberatung in der Erziehungshilfe und ein digitales Toolkit für die Pflegekinderhilfe aufmerksam machen.

JAdigital Publikation

  • Expertise „Digitalisierung – und die Hilfen zur Erziehung“

Im Dezember 2023 wurde die vom Institut für Sozialpädagogische Forschung Mainz (ism gGmbH) in Auftrag gegebene Expertise „Digitalisierung – und die Hilfen zur Erziehung“ veröffentlicht. In der Expertise thematisiert der Autor, Prof. Dr. Daniel Hajok (Universität Erfurt), Veränderungen im Heranwachsen und Erziehen in einer digitalen Welt und die sich daraus ergebenden Herausforderungen und Möglichkeiten in den Hilfen zur Erziehung.

Zu Beginn der Expertise werden die durch Digitalisierung veränderten Bedingungen des Auf- und Heranwachsens junger Menschen sowie die veränderten Anforderungen für Eltern und pädagogische Fachkräfte skizziert. Im Weiteren werden Grundvoraussetzungen für (gelingende) Digitalisierung sowie der rechtliche Rahmen und daraus abgeleitete Ansprüche für Digitalisierung in den Hilfen zur Erziehung erörtert. Nicht zuletzt befasst sich der Autor mit Implikationen für die Praxis sowie Möglichkeiten zur Entwicklung und Umsetzung von Medienkonzepten im Feld der Hilfen zur Erziehung.

Hier können Sie die Expertise „Digitalisierung – und die Hilfen zur Erziehung“ lesen und herunterladen.

Weitere im Rahmen des Projekts „JAdigital“ entstandene Publikationen finden Sie außerdem hier.

Fortbildung

  • Medienberatung in der Kinder- und Jugendhilfe / Erziehungshilfe

Immer häufiger sind pädagogische Fachkräfte in den Erziehungshilfen auch mit medienbezogenen Fragestellungen konfrontiert. Dies liegt v.a. darin begründet, dass junge Menschen sich in der digitalen Welt immer früher eigene Handlungs- und Erfahrungsräume erschließen, in die pädagogische Fachkräfte nur eingeschränkt Einblick nehmen können.

Vor diesem Hintergrund haben pädagogische Fachkräfte in einer dreiteiligen berufsbegleitenden Fortbildung die Möglichkeit, sich mit den aktuellen Medienwelten von Kindern und Jugendlichen und deren Chancen und Risiken vertraut zu machen und sich mit Mustern eines medienerzieherischen Handelns auseinanderzusetzen. Die Fachkräfte lernen dabei medienpädagogische Konzepte und Materialien kennen, mit denen Heranwachsende angemessen begleitet und Erziehende bei ihrem auf den Medienumgang von Kindern und Jugendlichen bezogenen Handeln unterstützt werden können. Nicht zuletzt werden relevante gesetzliche Bestimmungen zum Schutz und zur Förderung sowie die erstarkten Rechte von Kindern und Jugendlichen im digitalen Raum vorgestellt.

Die Fortbildung umfasst drei, jeweils zweitägige, Module als Präsenzveranstaltung in Berlin (Termine: 10.10.-11.10., 4.11.-5.11. & 2.12.-3.12. 2024). Es besteht zudem die Möglichkeit eines zertifizierten Abschlusses; Voraussetzung hierfür ist die Entwicklung oder Modifizierung eines Medienkonzeptes für die eigene Einrichtung. Referent der Fortbildung ist Daniel Hajok (Autor unserer oben genannten Expertise zur Digitalisierung in den Hilfen zur Erziehung).

Weitere Informationen sowie die Möglichkeit zur Anmeldung für diese Fortbildung finden Sie hier.

Hier finden Sie zudem Informationen zu weiteren Veranstaltungen mit Bezug zur Digitalisierung in der Kinder- und Jugendhilfe (wird regelmäßig aktualisiert).

Digitales Toolkit

  • Praxisnahes Tool zum Thema „Schutzkonzepte in der Pflegekinderhilfe“

Eine neue Webseite des Projekts "SafeFosterCare" bietet ein digitales Toolkit für Schutzkonzepte in der Pflegekinderhilfe. Die Website wurde von der Hochschule Landshut und der Universität Hildesheim entwickelt und durch das LWL-Landesjugendamt Westfalen und das LVR-Landesjugendamt Rheinland finanziert. Die Webseite ist passwortgeschützt und enthält 43 Arbeitshilfen für die Pflegekinderhilfe zur Umsetzung von Schutzkonzepten (darunter z.B. Fragebögen und Checklisten). Zusätzlich gibt es 12 Kurzvideos, in denen ehemaligen Pflegekinder sowie Jugendamtsmitarbeiter*innen, Vormünder, Pflegeeltern und andere ihr Wissen und ihre Erfahrungen zur Verfügung stellen.

Weitere Informationen zu dem digitalen Toolkit finden Sie hier.

Hier finden Sie weitere Informationen zu digitalen Tools in den Hilfen zur Erziehung und den Hilfen für junge Volljährige.

2023

„JAdigital“-Jahresrückblick 2023

Liebe Leser*innen,

in der heutigen Ausgabe möchten wir mit Ihnen das Jahr 2023 aus der „JAdigital“-Perspektive heraus Revue passieren lassen. Gemeinsam mit Ihnen haben wir bedeutende Meilensteine im Projekt „JAdigital“ erreicht. Wir sagen „Danke!“ für die gemeinsame Arbeit am Thema der Digitalisierung (in) der Kinder- und Jugendhilfe!

Über die Weihnachtsfeiertage und den Jahreswechsel legt unser Newsletter eine kurze Pause ein. Die nächste thematische Ausgabe erhalten Sie am 12.01.2024. Wir wünschen Ihnen schöne und erholsame Feiertage und alles Gute für das neue Jahr!

Online-Plattform www.digitalejugendhilfe.de und Newsletter

  • Start unserer Online-Plattform zur Digitalisierung in der Kinder- und Jugendhilfe online

Anfang Juli 2023 war es endlich soweit: unsere Online-Plattform zur Digitalisierung in der Kinder- und Jugendhilfe ging online. Dort stellen wir seitdem umfassende Informationen, Expertisen und Erfahrungen zu Digitalisierungsentwicklungen und deren fachlichen und rechtlichen Implikationen in unterschiedlichen Handlungsfeldern der Kinder- und Jugendhilfe zur Verfügung. Hierzu gehören auch eigene im Rahmen des Projekts „JAdigital“ entstehende Produkte (z.B. Expertisen, Rechtsgutachten, Veranstaltungsdokumentationen). In unseren FAQs bündeln wir Antworten zu zentralen fachlichen und rechtlichen Fragen zur Digitalisierung in der Kinder- und Jugendhilfe. Es besteht zudem die Möglichkeit, eigene Fragen einzusenden. Die FAQs sowie unsere Online-Plattform generell werden weiterhin sukzessive ausgebaut.

Mit dem Start der Online-Plattform wurde gleichzeitig aus dem Newsletter „Forum Transfer“ der neue Newsletter „JAdigital“. Inzwischen haben wir 24 Ausgaben unseres Newsletters zur Digitalisierung in ausgewählten Themenfeldern der Kinder- und Jugendhilfe versendet. Jede Woche wird dabei ein spezifisches Feld näher beleuchtet, darunter in den bisherigen Ausgaben z.B. „Digitale Tools im Kinderschutz“, „Digitalisierung, Inklusion und Teilhabe von Adressat*innen in der Kinder- und Jugendhilfe“ oder „Digitalisierung in der Jugendsozialarbeit“. Auch im neuen Jahr werden wir uns wöchentlich einem konkreten Themenfeld widmen.

Publikationen

  • Rechtsgutachten „Digitalisierung in der Kinder- und Jugendhilfe“ des DIJuF

Im Rahmen von „JAdigital“ verfasste das Deutsche Institut für Jugendhilfe und Familienrecht (DIJuF) in diesem Jahr das Rechtsgutachten „Digitalisierung in der Kinder- und Jugendhilfe. Grundprinzipien, Leistungen, Schutzauftrag und strukturelle Bedingungen vor dem Hintergrund zunehmend digitaler Lebenswelten von Kindern und Jugendlichen".

  • Expertisen

Im Kontext von „JAdigital“ wurden 2023 sechs vom Institut für Sozialpädagogische Forschung Mainz (ism gGmbH) in Auftrag gegebene externe Publikationen von Expert*innen aus Wissenschaft und Praxis zur Digitalisierung in (angrenzenden) Themen- und Arbeitsfeldern der Kinder- und Jugendhilfe veröffentlicht (darunter z.B. „Digitalisierung und Teilhabe“, „Einsatz digitaler Technologien in der Kinder- und Jugendhilfe“, „Digitale Kommunikation, Beratung und Beziehungsgestaltung“). Auch im neuen Jahr werden weitere Veröffentlichungen folgen.

Das Rechtsgutachten des DIJuF sowie alle bisher veröffentlichten externen Expertisen können Sie hier aufrufen.

Veranstaltungen

  • Durchführung von digitalen Fachgesprächen

Im Jahr 2023 führten wir neun Veranstaltungen zur Digitalisierung in Themen- und Arbeitsfeldern der Kinder- und Jugendhilfe durch. Die Veranstaltungen boten dabei jeweils fachliche Inputs aus Wissenschaft und/oder der Praxis sowie ausreichend Raum für gemeinsame Diskussionen aller Teilnehmenden. Zu den behandelten Themen gehörten u.a. der Einsatz von Künstlicher Intelligenz im Kinderschutz, Besonderheiten digitaler Beratung und Beziehungsgestaltung, Potenziale digitaler Tools zur Stärkung von Inklusion sowie Möglichkeiten und Grenzen digitaler Zugänge im Kontext von Ombudsstellen.

Eine Übersicht über bisher durchgeführte Veranstaltungen (z.T. auch mit Protokollen sowie bereitgestellten Präsentationen und Videoaufzeichnungen zu Vorträgen von Referent*innen) finden Sie hier.

Wir freuen uns darauf, auch im Jahr 2024 im Kontext unseres Projekts „JAdigital“ gemeinsam mit Ihnen Themen der Digitalisierung in der Kinder- und Jugendhilfe weiter voranzubringen!

Digitalisierung und Kommunale Kinder- und Jugendbeteiligung

In einer Zeit, in der die Digitalisierung einen immer größeren Einfluss auf alle Bereiche unseres Lebens ausübt, ist es von entscheidender Bedeutung, auch die Kommunen als (digitaler) Lebensort junger Menschen in den Blick zu nehmen. Digitale Tools bieten nicht nur neue Möglichkeiten, die Interessen und Anliegen von Kindern und Jugendlichen besser zu verstehen, sondern eröffnen auch innovative Wege für ihre aktive Teilnahme an kommunalen Entscheidungsprozessen. Diesem Thema widmet sich unser aktueller Newsletter.

Video 

  • Video zum Impulsvortrag „Digitale Jugendbeteiligung in der Kommune“

Anna Brückner, Programmmitarbeiterin jugend.digital.kommunal NRW bei der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung (DKJS) berichtet in der dritten Folge der „Wissen geht raus.kommunal“-Reihe im Rahmen des Zukunftspakets für Bewegung, Kultur und Gesundheit mehr über die bedeutende Rolle digitaler Plattformen in der Kinder- und Jugendbeteiligung. Junge Menschen nutzen heute verstärkt digitale Medien, und dieses Potenzial kann gezielt für die Beteiligung in kommunalen Projekten genutzt werden. „Wissen geht raus.kommunal – Kinder und Jugendbeteiligung in der Kommune“ ist ein 8-teiliges Qualifizierungsangebot für alle, die Kinder- und Jugendbeteiligung in ihren Projekten umsetzen oder planen.

Hier gelangen Sie zum Video.

Studie

  • Studie zur Kommunalen Jugendbeteiligung in Brandenburg

Die neue Studie WIRKSAM, VERBINDLICH, VIELFÄLTIG? Kommunale Jugendbeteiligung durch Jugendgremien. Ergebnisse der Jugendgremienforschung in Brandenburg 2020/2021 gehen die Autor*innen auch auf digitale Infrastrukturaspekte ein. Nur knapp die Hälfte (55,56%) der Kinder- und Jugendgremien in Brandenburg sind nach Ergebnissen der Studie mit digitaler Technik ausgestattet.

Alle Studienergebnisse finden Sie hier.

Beteiligungspreis für Projekte

  • Sächsischer Beteiligungspreis zeichnet Projekte zu kommunaler Kinder- und Jugendbeteiligung aus

Das Staatsministerium der Justiz und für Demokratie, Europa und Gleichstellung Sachsen zeichnet besondere Projekte im Bereich Bürgerbeteiligung aus. Ausgestattet ist die Auszeichnung mit Preisgeldern in Höhe von 36.000 Euro. Vergeben wird der Preis auch im Bereich Kinder- und Jugendbeteiligung. In der Ausschreibung zum Vorhaben wird explizit auf digitale Beteiligungsmöglichkeiten Bezug genommen.

Bis Ende Januar 2024 können sich die Projekte hier bewerben.

Digitalisierung, Inklusion und Teilhabe

In dieser Woche möchten wir die Themen ‚Digitalisierung‘, ‚Inklusion‘ und ‚Teilhabe‘ in den Mittelpunkt stellen. Hierzu möchten wir Sie auf die neue im Rahmen unseres Projekts „JAdigital“ veröffentlichte Expertise „Digitalisierung und Teilhabe: Chancen und Risiken in der Kinder- und Jugendhilfe“ hinweisen. Außerdem möchten wir Sie auf Padlets mit Hinweisen zu digitalen Tools zur Teilhabe von Menschen mit Beeinträchtigungen sowie eine Checkliste zur Planung von inklusiven Online-Veranstaltungen aufmerksam machen!

JAdigital-Publikation

  • Expertise „Digitalisierung und Teilhabe: Chancen und Risiken in der Kinder- und Jugendhilfe“

Im Rahmen des Projekts „JAdigital“ wurde eine neue vom Institut für Sozialpädagogische Forschung Mainz (ism gGmbH) in Auftrag gegebene Expertise veröffentlicht. Die Expertise „Digitalisierung und Teilhabe: Chancen und Risiken in der Kinder- und Jugendhilfe“ von Susanne Enssen, Iris Nieding und Prof. Dr. Sybille Stöbe-Blossey befasst sich damit, welche Exklusionsrisiken und Inklusionschancen sich für junge Menschen aus der digitalen Transformation ergeben und welche Anforderungen an die Kinder- und Jugendhilfe sowie Gestaltungsbedarfe sich daraus ergeben.

Hier können Sie die Expertise lesen!

Weitere bisher im Rahmen des Projekts „JAdigital“ entstandene Publikationen (z.B. ein Rechtsgutachten des DIJuF, eine Expertise zum Einsatz digitaler Technologien in der Kinder- und Jugendhilfe u.v.m.) finden Sie hier!

Digitale Tools

  • Padlets mit Hinweisen zu digitalen Tools für Menschen mit Beeinträchtigung von barrierefrei kommunizieren!

In drei Padlets hat Carola Werning von barrierefrei kommunizieren! / Technische Jugendfreizeit- und Bildungsgesellschaft gGmbH verschiedene Tipps und Hinweise zu digitalen Tools für Menschen mit Beeinträchtigungen zusammengestellt. Diese beziehen sich z.B. darauf, wie „Live-Untertitel“ (Sprache-zu-Text-Anwendungen) genutzt werden können; darauf, wie (gedruckte) Texte und Objekte erkannt, vorgelesen, optisch angepasst und übersetzt werden können und darauf, wie Texte einfacher gemacht werden können. Viele der vorgestellten Tools lassen sich ohne großen Aufwand nutzen. Fachkräfte, die mit Menschen mit Beeinträchtigung arbeiten, finden hier somit einige hilfreiche Anregungen.

Sie finden die drei Padlets hier, hier und hier!

Wie einige digitale Tools und Anwendungen ganz konkret zum Einsatz kommen können, stellte Frau Werning im November zudem in einem JAdigital-Fachgespräch zum Thema „Stärkung von Inklusion bei Hilfeplangesprächen durch Einsatz digitaler Tools“ vor. Eine Dokumentation und eine Videoaufzeichnung hierzu werden Sie im ersten Quartal 2024 auf unserer Webseite finden!

  • Checkliste des Paritätischen Gesamtverbandes zur Planung inklusiver Online-Veranstaltungen

Eine Arbeitsgruppe Paritätischer Mitgliedsorganisationen, koordiniert vom Projekt #GleichImNetz hat eine digitale Checkliste zur Planung inklusiver Online-Veranstaltungen zusammengestellt. In der Checkliste stehen verschiedene Filterauswahlen zur Verfügung (z.B. mit Blick auf mögliche Formen von Beeinträchtigungen der Teilnehmenden, wie etwa Hörbehinderung, Sehbeeinträchtigungen, psychische Beeinträchtigungen u.v.m.).

Sie finden die Checkliste hier!

Hinweise zu digitalen Tools zur Beteiligung von jungen Menschen finden Sie hier auf unserer Webseite!

Leaving Care im Kontext von Digitalisierung

In dieser Woche möchten wir den Fokus auf das Thema ‚Leaving Care‘ im Kontext von Digitalisierung richten. Hierzu stellen wir Ihnen die App Cariboo sowie das Pilotprojekt zum Einsatz von Künstlicher Intelligenz im Leaving-Care Prozess von der Initiative Brückensteine vor und informieren Sie über den YouTube-Kanal zu der bisher bundesweit größten Care Leaver Statistik (CLS) im Kooperationsverbund der Universität Hildesheim, IGfH, DJI und der GISS. Zudem möchten wir auf die Webseite Care Leaver online der Universität Hildesheim und der IGfH aufmerksam machen.

Digitale Tools

  • Careleaver-App Cariboo von der Initiative Brückensteine

Im Übergang aus der Jugendhilfe in die Selbstständigkeit stehen Care Leaver*innen vor vielfältigen und komplexen Herausforderungen. Die Initiative Brückensteine Careleaver hat die App Cariboo entwickelt und bietet hierdurch eine digitale Erweiterung des Unterstützungsangebots der Jugendhilfe, um den Leaving Care Prozess zu erleichtern. Mittels Checklisten können Jugendliche z.B. ihren Auszug eigenständiger planen oder sich in der Cariboo Community Rat und Unterstützung von anderen Care Leaver*innen holen.  

Zur App gelangen Sie hier.

Weitere Informationen zu Brückensteine Careleaver finden sie hier.

  • Pilotprojekt LeavingCare.AI von der Initiative Brückensteine

LeavingCare.AI ist ein weiteres gemeinnütziges Projekt der Initiative Brückensteine Careleaver, koordiniert von der Organisation Social Impact und umgesetzt von Syndicats. Eine speziell für den Careleaving-Prozess trainierte Künstliche Intelligenz soll die Arbeit mit Care Leaver*innen unterstützen. Mittels der KI sollen komplexe Fragestellungen wie gesetzliche Grundlagen und das Verfassen von Schreiben an Behörden erleichtert werden. Zudem können Fälle mit KI-basierten Perspektiven anderer Fachbereiche interdisziplinär beraten werden.

Mehr zum Pilotprojekt erfahren Sie hier.

Informationen zu weiteren digitalen Tools im Kontext von Hilfen für junge Volljährige und Hilfen zur Erziehung finden Sie außerdem hier.

Forschung

  • CLS YouTube-Kanal der Care Leaver Statistics

Care Leaver Statistics (CLS) ist die bisher größte trägerübergreifende Befragung junger Menschen in Pflegefamilien und Einrichtungen der Jugendhilfe in Deutschland. Die Langzeitstudie untersucht über mehrere Jahre hinweg die Teilhabe im Lebensverlauf junger Menschen, die (eine Zeit lang) in einer Pflegefamilie oder einer Wohngruppe / sonstigen betreuten Wohnformen aufgewachsen sind. Inhalte der Studie sind Themen wie ‚Wohnen‘, ‚Schule‘, ‚Ausbildung und Studium‘ ‚Arbeit‘, ‚soziale Beziehungen‘, ‚Freizeit‘, ‚Mitbestimmung‘, ‚Finanzen‘ und ‚Gesundheit‘.

Insgesamt werden bis zu 2.000 junge Menschen im Alter von 16 bis einschließlich 19 Jahren aus Wohngruppen und Pflegefamilien befragt. Die Befragungen wiederholen sich jährlich und laufen über insgesamt sieben Jahre hinweg.

Die BMFSFJ-geförderte Studie findet im Kooperationsverbund der Stiftung Universität Hildesheim, der Internationalen Gesellschaft für erzieherische Hilfen (IGfH), dem Deutschen Jugendinstitut (DJI) und der Gesellschaft für innovative Sozialforschung und Sozialplanung (GISS) statt.

Im Zuge dieser Studie ist ein YouTube-Kanal entwickelt worden, auf dem in Form von Kurzvideos Informationen rund um die Studie aufbereitet werden. 

Zum YouTube-Kanal gelangen Sie hier.

Hier finden Sie weitere Informationen zur CLS-Studie.

Darüber hinaus finden Sie hier noch weitere Informationen zu Forschungsprojekten im Kontext von Hilfen für junge Volljährige und Hilfen zur Erziehung.

Praxisbeispiel

  • Die Onlineplattform Care Leaver online

Die Onlineplattform Care Leaver online von der Stiftung Universität Hildesheim in Kooperation mit der Internationalen Gesellschaft für erzieherische Hilfen (IGfH) basiert auf der Broschüre „Durchblick. Infos für deinen Weg aus der Jugendhilfe ins Erwachsenenleben.“, welche in Jahren 2020 bis 2022 aktualisiert wurde. Die Webseite bietet Informationen rund um Themen, wie Wohnen, Geld, Versicherungsschutz, Schule und Ausbildung. Zudem bündelt die Webseite zentrale Beratungs- und Anlaufstellen, die für Care Leaver*innen relevant werden können.

Die Erstellung der aktuellen Website www.careleaver-online.de wurde in Zusammenarbeit mit dem Projekt „StudyCare. Infrastrukturen zur Verbesserung der Bildungschancen von Care Leaver*innen an Hochschulen in Niedersachsen“ durchgeführt. Das Projekt StudyCare wird durch das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur sowie die Universität Hildesheim gefördert.

Hier gelangen Sie zur Webseite.

Mehr Infos zum Projekt finden Sie hier.

34 Jahre Kinderrechte – Kinderrechte im Kontext von Digitalisierung

In dieser Woche steht unser Newsletter im Zeichen der Kinderrechte. Am 20.11.2023 feierte die UN-Kinderrechtskonvention ihr 34. Jubiläum. Dieser Anlass erinnert uns daran, wie wichtig es ist, eine sichere, fördernde und beteiligende Umgebung für Kinder und Jugendliche – auch im digitalen Raum – zu schaffen. Möge dieses Jubiläum uns ermutigen, weiterhin für eine gerechte und digitale Zukunft für Kinder und Jugendliche einzustehen.

Gutachten

  • Gutachten zu Kinderrechten im digitalen Umfeld des DKHW

Das Gutachten „Kinderrechte im digitalen Umfeld“ des Deutschen Kinderhilfswerks untersucht die Umsetzung von Kinderrechten im Kontext digitaler Medien. Dafür wurden Empfehlungen und Leitlinien der Vereinten Nationen, des Europarats und der Europäischen Union analysiert. Ziel ist es, Gemeinsamkeiten und Unterschiede herauszuarbeiten. Zusätzlich wird der aktuelle Stand der Umsetzung der Kinderrechte im digitalen Kontext in Deutschland beleuchtet. Das Gutachten fokussiert drei zentrale Themenbereiche: a) den Zugang von Kindern zum digitalen Umfeld, b) die Bereitstellung kindgerechter Informationen, Funktionen und Dienste, sowie c) die Teilhabe und Beteiligung von Kindern und Jugendlichen.

Zum Gutachten gelangen Sie  hier.

Ratgeber

  • Ratgeber Kinder sicher im Netz des DsiN e.V.

Anlässlich des 34. Jubiläums der UN-Kinderrechtskonvention veröffentlichte Deutschland sicher im Netz e.V. (DsiN) den Ratgeber „Kinder sicher im Netz“, um Kinder und Erwachsene über Kinderrechte im digitalen Raum zu informieren.

Zum Ratgeber gelangen Sie hier.

Hier finden Sie Informationen zu weiteren Handreichungen zu Kinderrechten im digitalen Raum.

Expertise

  • Expertise zu Digital Nudging und Dark Patterns – Wie Apps Kinder und Jugendliche in ihren digitalen Entscheidungen beeinflussen.

Die Expertise „Dark Patterns und Digital Nudging in Social Media – wie erschweren Plattformen ein selbstbestimmtes Medienhandeln?“ der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien beschäftigt sich mit Beeinflussungsmechanismen in Apps und dem selbstbestimmten Medienhandeln von Kindern und Jugendlichen. Sie leitet wissenschaftliche Erkenntnisse und Handlungsempfehlungen für medienpädagogische Fortbildungen, Elternarbeit, Kindermedienschutz und Anbieterverpflichtungen ab.

Digital Nudging bedeutet, dass Websites oder Apps bestimmte Inhalte so gestalten, dass Nutzende dazu geneigt sind, bestimmte Entscheidungen zu treffen.

Dark Patterns sind Tricks, die in der Gestaltung von Websites oder Apps verwendet werden, um Nutzende dazu zu bringen, „unbewusste“ Entscheidungen zu treffen. Das können Dinge wie ungewollte Käufe oder das Weitergeben von persönlichen Informationen sein. Im Hinblick auf Jugendliche könnten Dark Patterns dazu führen, dass diese unbeabsichtigt Geld ausgeben oder mehr von sich preisgeben, als sie eigentlich wollen, weil die Benutzeroberfläche absichtlich irreführend ist.

Zur Expertise gelangen Sie hier.

Hier finden Sie außerdem weitere Informationen zu Forschung zum Kinder- und Jugendmedienschutz.

Digitalisierung in der Kindertagesbetreuung

In dieser Woche möchten wir das Thema „Digitalisierung in der Kindertagesbetreuung“ in den Mittelpunkt stellen und Sie auf zwei Handreichungen sowie eine digitale Plattform aufmerksam machen.

Handreichungen

  • Apps im Einsatz

Die Broschüre „Apps im Einsatz – Medienpädagogische Impulse aus dem Projekt Multimedia-Landschaften für Kinder“ des Referats für Bildung und Sport der Landeshauptstadt München und SIN – Studio im Netz e.V. richtet sich an pädagogische Fachkräfte in Kitas. Sie beinhaltet viele Impulse zur Förderung eines aktiven, kreativen, kindgerechten und sicheren Einsatzes von digitalen Medien in Kitas. Die vier Schwerpunktthemen der Praxisimpulse der Broschüre sind ‚Diversität‘, ‚Natur und Umwelt‘, ‚Medien verstehen‘ und ‚Sprechen und (Zu-)Hören‘.

Sie finden die Broschüre hier.

  • Kita digital gestalten – Medienbildung zwischen Bilderbuchkino und Bienenrobotern

Die Handreichung „Kita digital gestalten. Medienbildung zwischen Bilderbuchkino und Bienenrobotern“ der AKJS – Aktion Kinder- und Jugendschutz Brandenburg e. V. und des Büro Berlin des JFF – Instituts für Medienpädagogik in Forschung und Praxis richtet sich speziell an Einrichtungsleitungen in Kitas. Die Handreichung bietet Hinweise, wie Kita-Teams Medienbildungs-Angebote in ihrer Einrichtung umsetzen und die Kinder schon früh auf ein selbstbestimmtes Leben in der digitalen Gesellschaft vorbereiten können.

Sie finden die Handreichung hier.

Informationen zu weiteren Handreichungen mit Bezug zur Digitalisierung in der Kindertagesbetreuung finden Sie außerdem hier auf unserer Webseite.

Digitale Plattform

  • Service-Portal Integration

Das Service-Portal Integration der Stiftung Kinder forschen bietet frühpädagogischen Fachkräften und Grundschullehrkräften alltagspraktische Unterstützung, um geflüchteten Kindern ein gutes Ankommen in Kitas, Horten und Grundschulen zu ermöglichen. Die digitale Plattform beinhaltet u.a. Erfahrungsberichte aus der Praxis zur gelingenden Integration von geflüchteten Kindern, Expert*inneninterviews, Hintergrundartikel sowie Linksammlungen und Übersichten zu hilfreichen Unterlagen anderer Anbieter*innen (z.B. übersetzte Formulare und Elternbriefe).

Hier gelangen Sie direkt zum Service-Portal Integration

Informationen zu hilfreichen digitalen Tools für die Kindertagesbetreuung finden Sie auch hier auf unserer Webseite.

Digitalisierung in der Jugend(verbands)arbeit

Liebe Leser*innen,

in dieser Woche möchten wir die Digitalisierung in der Jugend(verbands)arbeit in den Blick nehmen. In diesem Zusammenhang möchten wir Sie auf eine Zusammenstellung digitaler Einsatzmöglichkeiten und Materialien im Rahmen der Juleica-Schulung wie auch der Ausgestaltung von Jugendarbeitsangeboten aufmerksam machen. Des Weiteren stellen wir Ihnen ein virtuelles Spiel vor, bei dem Jugendliche ab 13 Jahren spielerisch an den sicheren Umgang mit der Plattform Instagram herangeführt werden.

Digitale Tools

  • Digitale Juleica

Immer mehr Jugendleiter:innen-Schulungen finden heute zumindest teilweise online statt. Damit steigt auch der Bedarf an Übersichten, die erprobte, kreative Methoden für digitale Juleica-Schulungen bündeln. Der Landesjugendring Berlin hat hierzu ein interaktives PDF erstellt.

Die Materialsammlung bietet verschiedene digitale Methoden, Erklärvideos und Modulvorschläge, die unterschiedliche Träger bundesweit entwickelt und umgesetzt haben. Außerdem gibt es einzelne Vorschläge für Fortbildungsmodule.

Mehr Informationen zur digitalen Juleica finden Sie hier.

Hier gelangen zu der Materialsammlung.

Handreichung

  • Digitale Jugendarbeit

Der Landesjugendring Niedersachsen e. V. hat im Jahr 2022 eine Handreichung veröffentlicht, in der Möglichkeiten beschrieben werden, um Angebote, Projekte und Austauschmöglichkeiten in der Jugendverbandsarbeit zu digitalisieren. Neben konkreten Beispielen finden sich in der Handreichung auch Hilfestelllungen und Hinweise zum Aufbau digitaler Strukturen sowie Tipps zum Umgang mit unterschiedlichen Medien. 

Die Handreichung können Sie hier runterladen.

Praxisbeispiel

  • #INSTAHEROES - ein Onlinespiel zu Medienkompetenz

#Instaheroes ist ein spielerisches Workshop-Format für Jugendliche zum medienkompetenten Umgang mit der Plattform Instagram, herausgegeben von der evangelischen Trägergruppe für gesellschaftspolitische Jugendbildung. In dem Spiel werden Themen wie Falschinformationen, Hassrede und andere problematische Inhalte aufgegriffen und spielerisch bearbeitet. Der Hauptprotagonist Tiger setzt sich für ein verantwortungsvolles Miteinander im Netz ein und bittet die Spieler*innen um Hilfe.

Mehr Informationen zum Spiel erhalten Sie hier.

Hier erfahren Sie mehr zu den Angeboten zum Thema Digitalisierung der evangelischen Trägergruppe für gesellschaftspolitische Jugendbildung.

Digitale Beratung in der Kinder- und Jugendhilfe + Einladung zu neuer JAdigital Online-Veranstaltung

Liebe Leser*innen,

in dieser Woche möchten wir zum einen nochmals das Thema ‚Digitale Beratung in der Kinder- und Jugendhilfe‘ in den Mittelpunkt stellen. In diesem Zusammenhang möchten wir Sie auf neue rechtliche FAQS zu digitaler Erziehungsberatung sowie eine von JugendNotmail angebotene Beratungs-Software für Organisationen hinweisen.

Zum anderen möchten wir Sie in diesem Newsletter zu einer neuen Online-Veranstaltung im Rahmen unseres Projekts JAdigital herzlich einladen!

FAQs

  • Rechtliche Aspekte zu digitaler Erziehungsberatung

Sind Träger der öffentlichen Kinder- und Jugendhilfe dazu verpflichtet, Angebote an digitaler Erziehungsberatung bereitzustellen? Welche datenschutzrechtlichen Rahmenbedingungen gelten für die digitale Erziehungsberatung? Und was ist zu tun, wenn bei einer anonymen digitalen Beratung Anhaltspunkte für eine Kindeswohlgefährdung bekannt werden?

Antworten auf diese sowie weitere Fragen zu digitaler Erziehungsberatung unter rechtlichen Aspekten finden Sie hier in unseren neuen FAQs.

Digitale Plattform + App

  • Beratungssoftware für Organisationen von JugendNotmail

JugendNotMail bietet Organisationen eine Web-Plattform und eine App an, über die diese datenschutzkonform eigene Onlineberatung (sowohl Mailberatung als auch Chatberatung und Gruppenchats) anbieten können. Nach dem Erwerb einer Lizenz können die Web-Plattform sowie die App individuell angepasst werden.

Die Web-Plattform und die App entsprechen DSGVO-Richtlinien und sind SSL-verschlüsselt.

Weitere Informationen zu der Beratungssoftware von JugendNotmail finden Sie hier!

Hier finden Sie außerdem weitere Informationen zu digitalen Tools in der Onlineberatung.

JAdigital Online-Veranstaltung

  • Stärkung von Inklusion bei Hilfeplangesprächen durch Einsatz digitaler Tools

In unserem Online-Fachgespräch möchten wir uns anhand von zwei Inputs genauer mit digitalen Tools zur Durchführung inklusiver Hilfeplangespräche auseinandersetzen. Im Anschluss daran möchten wir gemeinsam erarbeiten, welche Voraussetzungen nötig sind, damit digitale Tools tatsächlich einen wertvollen Beitrag zur Inklusion leisten.

Die Veranstaltung richtet sich sowohl an Fachkräfte aus den Hilfen zur Erziehung öffentlicher und freier Träger der Kinder- und Jugendhilfe als auch an Fachkräfte aus der Eingliederungshilfe sowie an Careleaver*innen.

Das Online-Fachgespräch findet am 22.11.23, 15.00 – 17.30 Uhr statt. Die Teilnahme ist kostenlos. Wir bitten um Anmeldung per E-Mail bis zum 20.11.23

Weitere Informationen zu der Veranstaltung finden Sie hier in unserem Flyer!

Digitalisierung im Kontext der Arbeit mit jungen Geflüchteten

Liebe Leser*innen,

in dieser Woche möchten wir die Bedeutung von Digitalisierung im Rahmen der sozialpädagogischen Arbeit mit jungen Geflüchteten in den Mittelpunkt stellen. Hierzu möchten wir Sie auf zwei Praxisprojekte sowie eine digitale Plattform für Fachkräfte aufmerksam machen.

Praxisprojekte

  • MY-WelcomeGuide

Bei MY-WelcomeGuide handelt es sich um ein Projekt des Medienzentrums München / JFF, des Sozialreferats der Stadt München und pomki.de (Kinderportal der Stadt München), in dem kurze Videoclips für Jugendliche und Kinder mit Fluchterfahrung erstellt wurden. In den max. 3-minütigen Clips geht es um Tipps, um sich in der neuen Umgebung in Deutschland besser zurechtzufinden. Den jungen Geflüchteten sollen dadurch Möglichkeiten der Alltagsbewältigung und Partizipationschancen in unserer Gesellschaft aufgezeigt werden. Mit Unterstützung durch Medienpädagog*innen wurden Jugendliche sowohl bei der Themenauswahl als auch bei der Realisierung der Videoclips aktiv beteiligt, um sicherzustellen, dass die Themen sehr nahe an den Bedürfnissen der hier ankommenden Menschen angesiedelt sind. Zu jedem Thema wurden verschiedene Sprachversionen mit der Hilfe der Jugendlichen übersetzt (z.B. Englisch, Französisch, Dari, Arabisch, Somali, und Deutsch).
Sämtliche Clips sind über die MY-WelcomeGuide.de-Webseite und über den My-WelcomeGuide-YouTube-Kanal abrufbar.

  • Digital Dabei! 8.0

Seit 2016 setzt die Landesarbeitsgemeinschaft Lokale Medienarbeit NRW e.V. (LAG LM) Projekte zur Ausweitung medienpädagogischer Angebote auf die Zielgruppe junger Geflüchteter an Standorten in ganz NRW um. Das Projekt Digital dabei! 8.0 der (LAG LM) verfolgt in diesem Jahr das Ziel, junge Geflüchtete in 13 Einrichtungen an den kompetenten Umgang mit Medien heranzuführen. Durch Methoden aktiver Medienarbeit sollen u.a. der soziale Nahraum erkundet, ein persönlicher Kontakt mit Einheimischen realisiert und die eigene Perspektive medial in die Öffentlichkeit gebracht werden.

Weiterführende Informationen zu den einzelnen Projekten in den 13 beteiligten Einrichtungen dieses Jahr sind hier zu finden!

Informationen zu weiteren medienpädagogischen Praxisprojekten in der Kinder- und Jugendarbeit finden Sie auch hier.

Digitale Plattform

  • Vom Aufbrechen und Ankommen. Kinder- und Jugendfilme zum Thema Migration

Auf der Webseite migration-im-film.de des Deutschen Kinder- und Jugendfilmzentrums (KJF) finden Fachkräfte eine umfangreiche Sammlung von Filmtiteln zu den Themen Flucht und Migration. Im Fokus steht dabei die Filmbildung bzw. die filmkulturelle Arbeit. Die Sammlung wird zudem durch Hinweise zu didaktischen Materialien, Literatur und Veranstaltungen ergänzt.
Wenn der Schwerpunkt eines Projektes bereits feststeht, kann in der Sammlung gezielt nach Filmen zu bestimmten Ländern und Themen, aus bestimmten Genres oder mit bestimmten Altersempfehlungen gesucht werden.  Die Filme sind über das Portal nicht direkt abrufbar, jedoch sind zu allen Filmtiteln kurze Inhaltsangaben und Kritiken enthalten, um bei der Auswahl zu unterstützen. Außerdem sind auf der Webseite weiterführende Links zu didaktischen Materialien, Veranstaltungen oder Filmreihen zu finden.

Hier gelangen Sie direkt zu der Webseite.

Digitalisierung in der Jugendsozialarbeit

Liebe Leser*innen,

in dieser Woche möchten wir Sie über das Thema Digitalisierung in der Jugendsozialarbeit informieren.

Hierzu präsentieren wir Ihnen zunächst zwei digitale Tools. Zum einen handelt es sich hierbei, um den YouTube-Kanal des Teams der Streetworker in Ludwigshafen. Zum anderen möchten wir Sie auf den Podcast HealthForYouth vom Kooperationsverbund Jugendsozialarbeit aufmerksam machen.

Des Weiteren möchten wir Sie auf den Abschlussbericht der BAG KJS & TH Köln zu einem Praxisprojekt zur Entwicklung digitaler Ansätze in der Jugendsozialarbeit hinweisen.

Wir freuen uns zudem, Ihnen mitteilen zu können, dass auf der Webseite unseres Projekts seit dieser Woche auch der Bereich zum Handlungsfeld ‚Schul-/Jugendsozialarbeit‘ online ist! Dort finden Sie weitere Informationen, die sukzessive ergänzt werden. Hier gelangen Sie direkt dorthin!

Digitale Tools

  • YouTube-Kanal der Straßensozialarbeit Ludwigshafen

Die Nutzung digitaler Wege für die Aufklärung und Beratung Jugendlicher und junger Erwachsener wird immer relevanter. Das Team der Streetworker in Ludwigshafen hat deshalb einen YouTube-Kanal eröffnet und lädt hier kurze, verständliche Videos für Jugendliche und junge Erwachsene zu Themen wie z.B. Wohnungssuche, Schwangerschaft, Gesundheit, Freizeit und Sucht hoch.

Den YouTube-Kanal finden Sie hier.

Weitere Informationen zum Projekt und zur Straßensozialarbeit in Ludwigshafen finden sie hier.

  • Podcast „#HealthForYouth - Impulse zur Gesundheitsförderung in der Jugendsozialarbeit“

In dem Podcast geht es darum wie Jugendliche von verschiedenen Krisen und Konflikten betroffen sind, wie z.B. dem Ukrainekonflikt, der Klimakrise und insbesondere der Corona-Pandemie. Diese Belastungen wirken sich negativ auf ihre Gesundheit aus. Jedoch werden Jugendliche oft nicht ausreichend nach ihrem Befinden und ihren Bedürfnissen befragt. In diesem Zusammenhang werden Jugendliche, Fachkräfte, Expert*innen der Jugendsozialarbeit und Psycholog*innen befragt, um herauszufinden, wie Jugendliche gesund aufwachsen können und was jetzt getan werden muss.

Dies wird auch in einer begleitenden Online-Veranstaltungsreihe vertieft, in der verschiedene Handlungsfelder der Jugendsozialarbeit unter dem Aspekt der Gesundheitsförderung behandelt werden. Die Teilnahme an dieser Veranstaltungsreihe ist kostenfrei.

Den Podcast finden Sie hier.

Mehr Informationen zur Veranstaltungsreihe ‚‘Health fo you‘ finden Sie hier.

Hier finden Sie außerdem weitere Informationen zu digitalen Tools in der Jugendsozialarbeit.

Publikation

  • Bericht der BAG KJS & TH Köln: „Wege von Einrichtungen der Jugendsozialarbeit in die Digitalisierung“

Für die Lebenswelten junger Menschen ist ein Verschwimmen der Grenzen des digitalen und analogen Raums charakteristisch. Insbesondere durch die Corona Pandemie waren auch viele Einrichtungen und Dienst der Jugendsozialarbeit dazu gezwungen, ihre Angebote digitaler zu gestalten.

Ein Kooperationsprojekt der TH Köln und den beiden Mitgliedsorganisationen der Bundesarbeitsgemeinschaft Katholische Jugendsozialarbeit (BAG KJS), dem Kolpingwerk Deutschland und IN VIA Deutschland, beschäftigte sich damit, wie innovative Konzepte aussehen können, um diesen Entwicklungen angemessen zu begegnen.

Die Ergebnisse dieses Praxisprojekts sind in einem Bericht anschaulich dargestellt, welcher zudem Anregungen zur Umsetzung eigener Digitalisierungsansätze bietet.

Zum Bericht gelangen Sie hier.

Weitere Informationen zu Praxisprojekten und –berichten aus der Jugendsozialarbeit finden Sie hier.

Internationale Perspektiven zur Digitalisierung in der Kinder- und Jugendhilfe

Liebe Leser*innen,

in dieser Woche möchten wir internationale Perspektiven zur Digitalisierung in verschiedenen Bereichen der Kinder- und Jugendhilfe in den Mittelpunkt stellen. Zum einen möchten wir Sie auf ein digitales Übersetzungs-Tool der IjAB Fachstelle für Internationale Jugendarbeit der Bundesrepublik Deutschland e.V. aufmerksam machen. Des Weiteren möchten wir Sie auf eine JAdigital-Publikation hinweisen, die sich mit der Digitalisierung sozialer Leistungen für Kinder, Jugendliche und Familien in Dänemark befasst. Außerdem möchten wir Sie über eine Veranstaltung an der Universität Wien informieren, in der Ergebnisse verschiedener europaweiter Studien zum Spannungsfeld Kinder, Jugendliche und digitale Technologien vorgestellt werden.

Digitales Tool

  • Youth Work Translator – Tool für Übersetzungen in der Fachsprache

Das Sprachhilfe-Tool „Youth Work Translator“ der IjAB Fachstelle für Internationale Jugendarbeit der Bundesrepublik Deutschland e.V. unterstützt Aktive und Interessierte in den Bereichen der Internationalen Jugendarbeit sowie der Kinder- und Jugendhilfe bei der Kommunikation mit internationalen Partner*innen. Es bietet Erläuterungen zu spezifischen Begriffen, die insbesondere für Deutschland relevant sind, sowie Beispielsätze, um die Verwendung im Kontext zu veranschaulichen.

Die Erläuterungen sind praxisorientiert und sollen das Verständnis erleichtern, ohne wissenschaftliche Definitionen anzustreben. Es kann zudem zwischen verschiedenen Themengebieten ausgewählt werden, darunter auch „Digitalisierung + Medien“. Das Tool ist zudem flexibel und offen für Nutzer*innenvorschläge zur Erweiterung und Verbesserung der Übersetzungen und Erläuterungen.

Hier gelangen Sie direkt zum Youth Work Translator!

Informationen zu weiteren Tools für die Kinder- und Jugendarbeit finden Sie hier!

Publikation

  • Digitalisierung sozialer Leistungen für Kinder, Jugendliche und Familien in Dänemark

In einer Expertise im Auftrag des Instituts für Sozialpädagogische Forschung Mainz (ism gGmbH) beschreibt und diskutiert Andreas Møller Jørgensen (Universität Aalborg, Dänemark) Digitalisierungsentwicklungen im Bereich der sozialen Leistungen für Kinder, Jugendliche und Familien in Dänemark. Zu Beginn gibt er dabei einen Überblick über das dänische wohlfahrtsstaatliche System. Anschließend skizziert er Grundlagen zu Gesetzgebung und politischen Strategien im Hinblick auf die Digitalisierung in Dänemark. Im Weiteren stellt er ausgewählte Digitalisierungsbemühungen vor, die darauf abzielen, wichtige Aspekte sozialer Dienstleistungen für Kinder, Jugendliche und Familien zu unterstützen. Die dabei behandelten Bereiche umfassen u.a. Prävention, Frühintervention, Gefährdungseinschätzung, Beratung, Kommunikation, Fallmanagement und Kooperation.  Abschließend wird zusammengefasst, was sich aus der bisherigen Entwicklung, Implementierung und Nutzung digitaler Technologien im Kontext sozialer Leistungen für Kinder, Jugendliche und Familien in Dänemark lernen lässt.

Die vollständige Expertise "Digitalisation of social services for children, young people and families in Denmark" von Andreas Møller Jørgensen finden Sie hier! (Bitte beachten Sie, dass die Expertise bisher nur auf Englisch zur Verfügung steht)

Weitere bisher im Rahmen des Projekts „JAdigital“ entstandene Publikationen finden Sie hier!

Veranstaltung

  • Kinder, Jugendliche und digitale Welten: Leben im virtuellen Raum

Diese Veranstaltung widmet sich Ergebnissen der europaweiten Studien "DIGYMATEX" & "BeWEEN", "ySkills" und "DigiGen" zum Spannungsfeld Kinder, Jugendliche und digitale Technologien. Die Veranstaltung setzt sich aus drei Impulsvorträgen zusammen. Dabei geht es u.a. um die digitale Reife von Kindern und Jugendlichen und ihre Fähigkeit, Technologien selbstbestimmt zu nutzen. Außerdem werden Ergebnisse einer europäischen Längsschnittstudie zu digitalen Kompetenzen und Wohlbefinden von 12- bis 17-jährigen Schüler:innen vorgestellt. Weiterhin werden Ergebnisse eines Forschungsprojekts in vier europäischen Ländern (Österreich, Estland, Norwegen und Rumänien) zur Bedeutung von digitalen Technologien für Kinder und den Familienalltag vorgestellt.

Die Veranstaltung findet am Donnerstag, 16. November 2023, von 15.00 bis 18.00 Uhr statt.

Es besteht sowohl die Möglichkeit vor Ort (Universität Wien, Juridicum, 1010 Wien, Schottenbastei 10–16, Dachgeschoß) als auch online teilzunehmen (in diesem Fall erhalten Sie den Teilnahme-Link am Veranstaltungstag)

Weitere Informationen zum Programm sowie zur Anmeldung für die Veranstaltung finden Sie hier!

Hier finden Sie außerdem Informationen zu weiteren Veranstaltungen, die sich mit Digitalisierung in der Kinder- und Jugendhilfe befassen!

Digitalisierung in der Familienbildung und den Frühen Hilfen

Liebe Leser*innen,

in dieser Woche möchten wir Sie rund um das Thema Digitalisierung in der Familienbildung und den Frühen Hilfen informieren: wir möchten Sie auf den Väterreport 2023 und Forschungsergebnisse zur Digitalisierung hinweisen. Zudem stellen wir Ihnen eine digitale Veranstaltungsreihe für Eltern vor.

Broschüre

  • Väterreport 2023 - Entwicklungen und Daten zur Vielfalt der Väter in Deutschland

Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) hat den Väterreport 2023 veröffentlicht. Dieser zeigt, dass sich viele Väter in Deutschland eine partnerschaftliche Aufgabenteilung in der Familie wünschen, wobei jeder zweite Vater gerne die Hälfte der Betreuung übernehmen möchte. Allerdings gelingt dies nur jedem fünften Vater, somit besteht weiterhin eine große Diskrepanz zwischen Wunsch und Realität. Der Väterreport basiert auf amtlichen Statistiken, wissenschaftlichen Studien und repräsentativen Bevölkerungsbefragungen und beschreibt die Lebenssituation, Werte und Einstellungen von Vätern in Deutschland.

Hier können Sie den Väterreport als pdf-Dokument herunterladen.

Forschung

  • Forschungsergebnisse zur Digitalisierung in den Frühen Hilfen

In der Fachzeitschrift „Public Health Forum“ ist der Open-Access-Beitrag „Digitalisierung in den Frühen Hilfen – Erfahrungen, Chancen, Herausforderungen“ von Ilona Renner veröffentlicht worden. Darin geht es um die Nutzung digitaler Lösungen, während der Covid-19-Pandemie, zur Aufrechterhaltung der Frühen Hilfen. Der Beitrag thematisiert Herausforderungen digitaler Angebote, verweist aber auch auf entsprechende Chancen und Möglichkeiten der Weiterentwicklung der Frühen Hilfen durch Digitalisierung.

Hier können Sie den Beitrag von Ilona Renner kostenlos abrufen.

Veranstaltung

  • Veranstaltungsreihe: Leben in Digitalien - Eine Reihe von Medienfragen für Eltern und Erziehende

Die Veranstaltungsreihe „Leben in Digitalien“ wird ausgerichtet vom Team Jugend- und Familienbildung Region Hannover. Die Reihe richtet sich an Eltern und Erziehende, um einen Einblick in die digitale Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen zu geben. Sie bietet Austausch und Beratung zu verschiedenen Medienthemen, etwa zum Thema Social Media.

Hier finden Sie weitere Informationen, eine Übersicht über die folgenden Veranstaltungen und die Möglichkeit zur Anmeldung.

Weitere Informationen zum Thema „Digitalisierung in der Familienbildung und den Frühen Hilfen“ finden Sie auch hier auf unserer Online-Plattform.

Rechtliche Aspekte zur Digitalisierung in der Kinder- und Jugendhilfe

Liebe Leser*innen,

wir freuen uns sehr, Sie in dieser Woche auf eine neue Publikation aus unserem Projekt „JAdigital“ aufmerksam machen zu können: ein umfassendes Rechtsgutachten des Deutschen Instituts für Jugendhilfe und Familienrecht zum Thema „Digitalisierung in der Kinder- und Jugendhilfe“. Außerdem finden Sie auf unserer Webseite ab sofort auch FAQs zu rechtlichen Fragen im Zusammenhang mit Digitalisierung in der Kinder- und Jugendhilfe. Darüber hinaus möchten wir Sie noch auf eine neue Online-Veranstaltung zum Thema „Digitale Beratung und Beziehungsgestaltung in der Kinder- und Jugendhilfe“ hinweisen!

JAdigital-Publikation

  • DIJuF-Rechtsgutachten „Digitalisierung in der Kinder- und Jugendhilfe“

Das Deutsche Institut für Jugendhilfe und Familienrecht (DIJuF) hat ein Rechtsgutachten zum Thema „Digitalisierung in der Kinder- und Jugendhilfe. Grundprinzipien, Leistungen, Schutzauftrag und strukturelle Bedingungen vor dem Hintergrund zunehmend digitaler Lebenswelten von Kindern und Jugendlichen“ verfasst. In dem Rechtsgutachten wird das SGB VIII digitalisierungsspezifisch ausgelegt und es werden konkrete Befugnisse und Pflichten der Kinder- und Jugendhilfe im Hinblick auf die Berücksichtigung der digitalisierten Lebensräume herausgearbeitet.

Hier können Sie das Rechtsgutachten lesen!

Sonstige bisherige Publikationen aus unserem Projekt „JAdigital“ finden Sie hier!

FAQs

  • Rechtliche Fragen im Kontext von Digitalisierung in der Kinder- und Jugendhilfe

„Gibt es im SGB VIII ausdrückliche Pflichten zur Berücksichtigung von Digitalisierung?“ „Was haben Kinderrechte mit der Digitalisierung in der Kinder- und Jugendhilfe zu tun?“ „Gibt es einen Rechtsanspruch auf eine digitale SPFH oder einen Digitalen Erziehungsbeistand?“

Mit der Beantwortung dieser und weiterer Fragen befassen sich die vom DIJuF zusammengetragenen FAQs zu rechtlichen Aspekten im Kontext von Digitalisierung in der Kinder- und Jugendhilfe, die Sie inzwischen auf unserer Webseite finden!

Hier gelangen Sie direkt zu den FAQs zu rechtlichen Fragen!

Sie selbst haben weitere rechtliche Fragen zur Digitalisierung in der Kinder- und Jugendhilfe? Dann können Sie uns diese hier gerne schicken!

JAdigital-Veranstaltung

  • Online-Fachgespräch „Digitale Beratung und Beziehungsgestaltung“

Digitale Beratung von Kindern, Jugendlichen und Eltern (z.B. per E-Mail, Chat, Messenger, Forum oder Video) ist mit zahlreichen besonderen Fragen verbunden, z.B.: „Wie kann auch bei einer digitalen Beratung eine vertrauensvolle Beziehung zu den Adressat*innen aufgebaut werden?“, „Wie ist damit umzugehen, wenn bei einer digitalen Beratung gewichtige Anhaltspunkte für eine Kindeswohlgefährdung wahrgenommen werden?“ und „Welche Bedeutung ist dem Einsatz von Künstlicher Intelligenz für digitale Beratung und Beziehungsgestaltung beizumessen?“

Unser Online-Fachgespräch widmet sich der Auseinandersetzung mit diesen und vielen weiteren Fragen. Hierzu wird es drei Vorträge geben (Prof. Emily Engelhardt, HS München; Christine Sutara & Dorothea Jung, bke-Onlineberatung und Nina Diehl & Julia Weiland, JugendNotmail) sowie hinreichend Möglichkeit zum gemeinsamen fachlichen Austausch!

Weitere Informationen zu unserer (kostenfreien!) Veranstaltung, inkl. Hinweisen zur Anmeldungsmöglichkeit finden Sie in unserem Flyer.

Digitalisierung in den Hilfen zur Erziehung

Liebe Leser*innen,

in dieser Woche möchten wir Sie rund um das Thema Digitalisierung in den Hilfen zur Erziehung informieren. Wir berichten über das Forschungsprojekt „DigiPäd24/7“ der Universität Hildesheim und der Technischen Hochschule Köln, informieren über das Positionspapier des KJLR Brandenburg zur Bereitstellung digitaler Medien in (teil)stationären Angeboten der Hilfen zur Erziehung und möchten Sie auf den Podcast „Pflegefamilien Deutschland“ des St. Elisabeth Verein e.V. hinweisen.

Forschung

  • DigiPäd24/7 – Digitalisierung und Organisationsentwicklung in Heimen und Internaten

Die Universität Hildesheim und die TH Köln haben in dem durch das BMBF geförderten Projekt "DigiPäd24/7" den analog-digitalen Alltag in stationären Einrichtungen und Internaten untersucht. Forschungsergebnisse und konkrete Handlungsempfehlungen wurden nach Abschluss des Projekts im Jahr 2022 veröffentlicht. Das Dokument "Das Recht junger Menschen auf analog-digitale Teilhabe verwirklichen – Empfehlungen für stationäre Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe sowie Internate" kann hier aufgerufen werden.

Weitergehende Informationen und Projektergebnisse finden Sie zudem auf der Projekt-Webseite.

Positionspapier

  • Positionspapier des KJLR Brandenburg zur Bereitstellung digitaler Medien für junge Menschen in (teil)stationären Angeboten der Hilfen zur Erziehung

In den stationären und teilstationären Einrichtungen der Hilfen zur Erziehung gibt es teilweise erhebliche Einschränkungen, wie und wann junge Menschen Medien und technische Geräte für ihre schulischen und privaten Zwecke nutzen können/dürfen. Der Kinder- und Jugendhilfe Landesrat (KJLR), die Interessenvertretung der jungen Menschen aus den erzieherischen Hilfen in Brandenburg, möchte mit einem aktuellen Positionspapier auf diese - insbesondere in Zeiten der Pandemie noch verschärften - Missstände und unverhältnismäßigen Regelungen aufmerksam machen und Lösungsvorschläge unterbreiten.

Hier gelangen Sie zum Positionspapier.

Podcast

  • Pflegefamilien Deutschland

Seit April 2020 produziert ein Team des Fachbereich Pflegefamilien Hessen beim St. Elisabeth-Verein in Marburg den Podcast "Pflegefamilien Deutschland". Der Podcast umfasst inzwischen bereits 69 Episoden.

Der Podcast richtet sich insbesondere an Pflegefamilien sowie an Menschen, die Interesse daran haben, ein Pflegekind aufzunehmen (gegen- oder gleichgeschlechtliche Paare mit oder ohne leibliche Kinder sowie Alleinerziehende mit oder ohne leibliche Kinder). Außerdem werden Fachkräfte aus der Pflegekinderhilfe angesprochen.

Gesprächspartner*innen in dem Podcast sind u.a. Pflegeeltern, aktuelle und ehemalige Pflegekinder, leibliche Kinder bzw. Erwachsene, die in Pflegefamilien aufgewachsen sind sowie diverse Fachexpert*innen.

Weitere Informationen zu dem Podcast sowie sämtliche bisherige Episoden finden Sie u.a. hier.

Weitere Informationen zum Thema „Digitalisierung in den Hilfen zur Erziehung“ finden Sie auch hier auf unserer Online-Plattform.

Digitalisierung in der Kita

Liebe Leser*innen,

in dieser Woche möchten wir Sie rund um das Thema Digitalisierung in den Institutionen der frühkindlichen Bildung, Erziehung und Betreuung informieren. Wir berichten über den Start der Langzeiterhebung „Kita-Zukunftsstudie 2024“, die neue Ausgabe der Berliner Bildungszeitschrift mit dem Schwerpunkt „Vom Papier zum Pixel. Digitalisierung in Kita und Sozialer Arbeit“ und eine Veranstaltung im Jahr 2024 zu Medienprojekten in Kitas.

Studie

  • Langzeitstudie zu Digitalisierung und Qualitätsmanagement in Kindertageseinrichtungen

Wolters Kluwer startet die Langzeitstudie "Kita-Zukunftsstudie 2024" mit dem Ziel, die Nutzung digitaler Tools durch Kita-Leitungen zu untersuchen und deren Potenziale zu erkunden. Ein Schwerpunkt der Studie liegt auf dem Thema Qualitätsmanagement, um zu erfahren, wie systematische Qualitätsentwicklung in Kindertageseinrichtungen umgesetzt wird und welche Rolle Softwarelösungen dabei spielen. Die Teilnahme an der Studie ermöglicht Kita-Leitungen, ihre Expertise einzubringen und die Digitalisierung im Bildungsbereich mitzugestalten. Die Studie wird wissenschaftlich begleitet und läuft bis Ende September 2023.

Hier können Sie an der Studie teilnehmen.

Zeitschriftenhinweis

  • Neue Ausgabe der Berliner Bildungszeitschrift mit dem Schwerpunkt „Vom Papier zum Pixel. Digitalisierung in Kita und Sozialer Arbeit“

In der neuen Ausgabe der Berliner Bildungszeitschrift der GEW Berlin wird ein kritischer Blick auf die bereits in Kindertagesstätten und der Sozialen Arbeit vorhandene Digitalisierung geworfen. Es werden die Entwicklungen und potenziellen Risiken, die mit dem Einsatz von digitalen Technologien verbunden sind, im Zuge verschiedener Artikel analysiert. Hierbei stehen innovative Projekte, Kita-Apps und die neuen Herausforderungen für Fachkräfte im Zentrum der Betrachtung.

Hier gelangen Sie zur Zeitschrift

Veranstaltungshinweis

  • Medienprojekte in Kita und Schule – Formate der kulturellen Medienbildung

In dieser Veranstaltung der Akademie der Kulturellen Bildung des Bundes und des Landes NRW e.V. wird u.a. thematisiert, worauf es beim Medieneinsatz in der Kita ankommt, wenn Bildungsinhalte vermittelt werden sollen, wo Stolpersteine liegen und welche Medienprojekte in welcher Zeit realistisch umsetzbar sind.

Der Kurs widmet sich dabei relevanten Fragen des Medieneinsatzes, die von Technik über Datenschutz und Urheberrecht bis hin zu pädagogischen Aspekten reichen. Inputs sind ebenso Bestandteil des Kurses wie praktische Übungen zu verschiedenen Medienformaten (z.B. Stop-Motion-Film, Tanz- und Musikvideo, Hörspiel und Hörbuch und Fotostory).

Der Kurs findet vom 11.03.24 bis zum 15.03.24 statt. Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier.

Weitere Informationen zum Thema „Digitalisierung in der Kindertagesbetreuung“ finden Sie auch hier auf unserer Online-Plattform.

Kinder- und Jugendmedienschutz

Liebe Leser*innen,

in dieser Woche möchten wir das Thema ‚Kinder- und Jugendmedienschutz‘ in den Mittelpunkt stellen. Wir möchten Sie in diesem Zusammenhang auf ein Praxisprojekt der Amadeu Antonio Stiftung sowie auf Publikationen von jugendschutz.net und HateAid aufmerksam machen.

Praxisprojekt

  • pre:bunk der Amadeu Antonio Stiftung

Das Modellprojekt ‚pre:bunk' der Amadeu Antonio Stiftung möchte in einem präventiven Ansatz gegen Desinformationen vorgehen. Es richtet sich an junge Menschen, die bei ihrem audiovisuellen Medienkonsum Unterstützung und differenzierte Einordnungen aktueller Berichterstattung benötigen und möchte deren Widerstandsfähigkeit gegen Desinformation, menschenfeindliche Narrative und demokratiefeindliche Manipulationstechniken erhöhen. Auf einem TikTok-Kanal wird hierzu ein lebensweltorientiertes Angebot mit Kurzvideos, Livestream-Sprechstunden und engagierter medienpädagogischer Gegenrede geschaffen. Den Digital Streetworker*innen in dem Projekt ist es wichtig, sich mit jungen Menschen auf Augenhöhe auszutauschen und sie zur Identifizierung von Falschinformationen zu befähigen.

Weitere Informationen zu dem Projekt pre:bunk finden Sie hier.

Hier finden Sie weitere Informationen zu praxisbezogenen Projekten im Bereich des Kinder- und Jugendmedienschutzes.

Publikationen

  • HateAid-Veröffentlichungen zur Thematik ‚Einblicke in Social-Media Plattformen‘

Die Organisation ‚HateAid' engagiert sich gegen digitale Gewalt und für die Stärkung demokratischer Grundrechte im digitalen Raum. HateAid bietet Betroffenen von digitaler Gewalt Beratungsmöglichkeiten und leistet zugleich Informations- und Aufklärungsarbeit.

Zwei aktuelle Publikationen von HateAid befassen sich mit genaueren Einblicken in Social Media Plattformen. Die Broschüre ‚Spannende Nischen & dunkle Ecken. Ein Einblick in Plattformen abseits der klassischen sozialen Netzwerke‘ gibt einen Überblick über kleinere Social-Media-Plattformen und regt zur weiteren Recherche an. Sie richtet sich besonders an pädagogische Fachkräfte und Beratende. In der Publikation ‚Juristische Einschätzung ausgewählter Alternativplattformen‘ werden die rechtlichen Meldemöglichkeiten von Fällen digitaler Gewalt in den Blick genommen. Außerdem wird darin über die Täter*innenidentifizierung durch Strafverfolgungsbehörden auf den Plattformen Pinterest, Twitch und Bumble informiert.

Diese und einige weitere Veröffentlichungen von HateAid finden Sie hier.

  • Jahresbericht von jugendschutz.net

Der Jahresbericht von ‚jugendschutz.net‘, dem gemeinsamen Kompetenzzentrum von Bund und Ländern für den Jugendschutz im Internet, zeigt deutlich, dass Kinder und Jugendliche im Netz zahlreichen Risiken ausgesetzt sind. Dies gilt insbesondere für Social Media Angebote. Zu den entsprechenden Risiken gehören z.B. Hassinhalte, Desinformation und sexuelle Belästigung. Der Schutz der jüngsten Nutzer*innen wird von vielen Anbietern unzureichend berücksichtigt. Von den 2022 durch jugendschutz.net bearbeiteten Verstoßfällen waren mit Abstand die meisten thematisch sexualisierter Gewalt zuzuordnen, gefolgt von politischem Extremismus und Pornografie.

Weitere Informationen sowie den vollständigen Jahresbericht zum Download finden Sie hier.

Informationen zu weiteren aktuellen Publikationen zum Querschnittsthema ‚Kinder- und Jugendmedienschutz‘ finden Sie auch auf unserer Online-Plattform unter Fachkonzepte / Handreichungen und unter Forschung.

Grundsatzfragen der Digitalisierung

Liebe Leser*innen,

in dieser Woche möchten wir Sie rund um das Thema Grundsatzfragen der Digitalisierung informieren. Der deutsche Ethikrat hat eine Stellungnahme zum Verhältnis von Mensch und Maschine herausgegeben. Zudem stellen wir Ihnen die Digitalisierungsstrategie der Bundesregierung vor und möchten Sie auf eine Veranstaltung zum Thema Kinder- und Jugendmedienschutz aufmerksam machen.

Stellungnahme

  • Stellungnahme des Deutschen Ethikrates zum Verhältnis von Mensch und Maschine

Digitale Technologien und Künstliche Intelligenz (KI) durchdringen zunehmend unsere Lebenswelt. Aus dieser Entwicklung heraus resultieren zahlreiche neue ethische Fragen zum Verhältnis von Mensch und Maschine. gewidmet und nun die multidisziplinäre Stellungnahme "Mensch und Maschine - Herausforderungen Diesen Fragen hat sich die Arbeitsgruppe "Mensch und Maschine" des Deutschen Ethikrates durch Künstliche Intelligenz" veröffentlicht.

Hier gelangen Sie zur Stellungnahme.

Weitere Informationen zum Thema finden Sie zudem auf der Seite des Deutschen Ethikrates.

Hier finden Sie zudem eine Übersicht über weitere aktuelle Stellungnahmen zu Grundsatzfragen der Digitalisierung.

Politik

  • Digitalisierungsstrategie der Bundesregierung

Am 31. August 2022 stellte Volker Wissing, Minister für Verkehr und Digitalisierung, die Digitalstrategie der Bundesregierung vor. Diese definiert drei zentrale Handlungsfelder der Digitalisierung: Vernetzte Gesellschaft, Innovative Wirtschaft, Digitaler Staat. Die Kinder- und Jugendhilfe wird im Kontext der Entwicklung einer Strategie zur Verbesserung des Zugangs zu Angeboten und Leistungen direkt adressiert.

Die Digitalstrategie der Bundesregierung können Sie hier downloaden.

Hier gelangen Sie zur Webseite Digitalstrategie Deutschland.

In unseren FAQs zu fachlichen Fragen bzgl. der Digitalisierung in der Kinder- und Jugendhilfe finden Sie außerdem nähere Informationen dazu, welchen Stellenwert die Kinder- und Jugendhilfe innerhalb der Digitalstrategie der Bundesregierung einnimmt. Sie finden unsere FAQs hier.

Veranstaltungshinweis

  • Einführung in den Kinder- und Jugendmedienschutz

Am 15.11.2023 führt der Weiterbildungsträger Schabernack - Zentrum für Praxis und Theorie der Jugendhilfe e. V. einen Workshop zur Einführung in den Kinder- und Jugendmedienschutz durch.

Die Veranstaltung geht der Fragen nach, wie und vor welchen medialen Inhalten Heranwachsende geschützt werden sollen und wie dies gleichermaßen mit der Teilhabe und der Befähigung von Kindern und Jugendlichen in Einklang zu bringen ist.

Der Workshop zeigt in einem ersten Schritt gesellschaftliche, rechtliche und pädagogische Grundlagen des Jugendmedienschutzes auf. In einem zweiten Schritt werden Risiken, Problemlagen und deren Lösungsansätze diskutiert. Dabei liegt ein Schwerpunkt auf solche Risiken, die im digitalen Raum durch Kommunikation zwischen mehreren Nutzer*innen entstehen. In einem dritten Schritt werden medienpädagogische Maßnahmen im Zusammenhang mit Jugendmedienschutz diskutiert und eingeordnet.

Das Seminar findet im Sozialpädagogischen Fortbildungsinstitut Schabernack e.V. in Güstrow statt.

Mehr Informationen zur Veranstaltung sowie zur Anmeldung erhalten Sie auf der Internetseite der Bildungsstätte.

Digitalisierung in der Kinder- und Jugendarbeit

Liebe Leser*innen,

in dieser Woche möchten wir Sie rund um das Thema Digitalisierung in der Kinder- und Jugendarbeit informieren: wir möchten Sie auf eine Arbeitshilfe zur internationalen Jugendarbeit und eine Podcast-Reihe des Landesjugendrings Baden-Württemberg hinweisen. Zudem stellen wir Ihnen ein digitales Quiz zum sicheren Umgang mit Social Media vor.

Arbeitshilfe

  • "MEET - JOIN - CONNECT! Digitale Tools für die Praxis internationaler Jugendarbeit"

Die Fachstelle für Internationale Jugendarbeit der Bundesrepublik Deutschland e.V. (IjAB) bietet mit der Arbeitshilfe "MEET – JOIN – CONNECT! Methodik der digitalen Internationalen Jugendarbeit" einen Überblick über methodisch-pädagogische Ansätze zur Umsetzung digitaler Formate. Die Arbeitshilfe bietet Grundlagen und Rahmenbedingungen der digitalen Internationalen Jugendarbeit und thematisiert Gruppendynamiken und Kommunikation in digitalen Formaten. Im zweiten Teil der Publikation werden Praxisbeispiele aus der digitalen Internationalen Jugendarbeit vorgestellt. Eine Checkliste im Anhang fasst die wichtigsten Aspekte für die Planung und Umsetzung digitaler Formate zusammen.

Hier erhalten Sie weitere Informationen und können die Arbeitshilfe „MEET - JOIN - CONNECT!“ kostenfrei herunterladen bzw. als Druckausgabe kostenfrei bestellen.

Podcast

  • Podcast „Weder online noch offline“ des Landesjugendrings Baden-Württemberg

In insgesamt 18 Folgen (die letzte Ausgabe wurde am 13. Juni 2023 veröffentlicht) beleuchten Fachvorständin Martina Krattenmacher und Referentin für Digitalisierung Anni Griesinger des Landesjugendrings Baden-Württemberg die Welt der digitalen Jugendarbeit. Mit Expert*innen aus der Kinder- und Jugendarbeit werden die Herausforderungen und Chancen kontrovers diskutiert. Themen einzelner Podcast-Folgen sind z.B. die digitale Jugendbeteiligung (Folge 8) und Gaming in der Jugendarbeit (Folge 6).

Die 18 Folgen des Podcast „Weder online noch offline“ sowie weitere Informationen finden Sie hier.

Digitale Tools

  • Quiz für Jugendliche um Wissen über Instagram und Snapchat zu überprüfen

Klicksafe hat gemeinsam mit saferinternet.at ein Quiz erstellt, um das Wissen von Kindern und Jugendlichen zu den Plattformen zu testen und um Tipps zur Vermeidung von Risiken zu erhalten. Instagram und Snapchat sind bekannt für ästhetische Fotos und Videos, die jedoch auch wegen unrealistischer Körperbilder und problematischen Inhalten wie z.B. Hatespeech und Cybermobbing in der Kritik stehen. Die Quizze können auch in der Kinder- und Jugendarbeit zur Prävention verwendet werden.

Zu den Quizzen und weiteren Informationen gelangen Sie hier.

Weitere Informationen zum Thema „Digitalisierung in der Kinder- und Jugendarbeit“ finden Sie auch hier auf unserer Online-Plattform.

Einsatz digitaler Technologien in der Kinder- und Jugendhilfe

Liebe Leser*innen,

in dieser Woche steht für uns das Thema „Einsatz digitaler Technologien in der Kinder- und Jugendhilfe“ im Vordergrund. Wir möchten Sie auf die Veröffentlichung einer vom ism in Auftrag gegebenen gleichnamigen Expertise von Nina Rehme und Prof. Dr. Udo Seelmeyer aufmerksam machen. Außerdem möchten wir Sie auf zwei neue Fragen und Antworten zu diesem Thema in den fachlichen FAQs auf unserer Webseite hinweisen. Weiterhin möchten wir Sie über eine Arbeitshilfe des Paritätischen Hamburg zum pädagogischen Einsatz digitaler Medien in Kindertagesstätten informieren.

Publikationen

  • Expertise „Einsatz digitaler Technologien in der Kinder- und Jugendhilfe“

Nina Rehme und Prof. Dr. Udo Seelmeyer (Hochschule Bielefeld) skizzieren in der o.g. Expertise Grundlagen zur Digitalisierung in der Kinder- und Jugendhilfe und beschreiben Anwendungsmöglichkeiten digitaler Technologien in den drei Bereichen „Unterstützung bei Planungs- und Entscheidungsprozessen“, „Informations- und Kommunikationsprozesse“ und „Sozialpädagogische Arbeit mit Adressat*innen“.

Außerdem stellen die Autor*innen Implikationen für Fachlichkeit und professionelles Handeln in Bezug auf digitalisierte Lebenswelten von Adressat*innen, digitalisierte Kommunikation sowie digitalisierte Fallbearbeitung dar. Abschließend erörtern sie, welche fachlichen Anforderungen sich an Handlungspraktiken mit digitalen Technologien ergeben und thematisieren in diesem Zusammenhang u.a. Datenschutz und Datenrechte sowie Ausbildung und Qualifizierung.

Die Expertise „Einsatz digitaler Technologien in der Kinder- und Jugendhilfe“ von Nina Rehme und Prof. Dr. Udo Seelmeyer können Sie hier lesen.

Außerdem finden Sie hier eine Übersicht über weitere bisher im Rahmen des Projekts „JAdigital“ veröffentlichte Expertisen.

  • Arbeitshilfe des Paritätischen Hamburg für den pädagogischen Einsatz digitaler Medien in Kitas

Der Paritätische Hamburg hat im Rahmen des Bundesprogramms Sprach-Kitas eine Arbeitshilfe zum Thema „Digitale Medien in Kitas im Zusammenhang mit alltagsintegrierter sprachlicher Bildung, Vielfalt und Zusammenarbeit mit Familien“ veröffentlicht. Die Arbeitshilfe basiert auf den seit 2020 mit den Teams in den Sprachkitas gesammelten Erfahrungen.

Die Arbeitshilfe dient als Leitfaden für Teams mit Interesse daran, das Thema „Digitale Medien“ in ihren Kitas zu etablieren und bietet einige praktische Anleitungen.

Hier gelangen Sie direkt zu der entsprechenden Arbeitshilfe des Paritätischen Hamburg.

Weitere Informationen zum Thema „Digitalisierung in der Kindertagesbetreuung“ finden Sie außerdem auf unserer Webseite hier.

FAQs

  • Zwei neue Fragen und Antworten zum Thema „Einsatz digitaler Technologien in der Kinder- und Jugendhilfe“

In den FAQs auf unserer Webseite möchten wir zentrale fachliche und rechtliche Fragen zur Digitalisierung in der Kinder- und Jugendhilfe sammeln und beantworten.

Unsere fachlichen FAQ wurden inzwischen um zwei weitere Fragen und Antworten ergänzt, die sich ebenfalls mit dem Einsatz digitaler Technologien in der Kinder- und Jugendhilfe befassen.

Zum einen geht es darum, wie bereits bei der Entwicklung neuer digitaler Technologien für Leitungs- und Fachkräfte in der Kinder- und Jugendhilfe dafür Sorge getragen werden kann, dass die Technologien einen unterstützenden fachlichen Mehrwert haben. Zum anderen geht es darum, inwiefern die Verwendung von digitalen Dokumentationssystemen mit einer Professionalisierung oder einer Deprofessionalisierung sozialpädagogischer Fachkräfte in der Kinder- und Jugendhilfe verbunden sein kann.

Derzeit befinden sich unsere FAQ noch im Aufbau, werden jedoch – ebenso wie sonstige Inhalte auf unserer Webseite – fortlaufend ergänzt.

Hier gelangen Sie zur Übersicht über unsere bisherigen fachlichen FAQ.

Hier haben Sie außerdem die Möglichkeit, uns eigene fachliche oder rechtliche Fragen zur Digitalisierung in der Kinder- und Jugendhilfe zu schicken! Bitte beachten Sie, dass eine Beantwortung u.U. etwas dauern kann, wir bemühen uns jedoch um eine zeitnahe Beantwortung!

(Online-)Beratungen

Liebe Leser*innen,

in dieser Woche möchten wir Sie rund um das Thema (Online-)Beratungen informieren: Insbesondere möchten wir Sie auf die Expertise „Digitale Kommunikation, Beratung und Beziehungsgestaltung im Kontext der Kinder- und Jugendhilfe“ von Emily M. Engelhardt hinweisen. Zudem stellen wir Ihnen einen Familienberatungs-Podcast der LAG Erziehungsberatung Nordrhein-Westfalen e.V. sowie die Übersicht über Online- und Telefonberatungsangebote auf unserer Plattform vor.

Publikationen

  • Expertise „Digitale Kommunikation, Beratung und Beziehungsgestaltung im Kontext der Kinder- und Jugendhilfe“

Emily M. Engelhardt, Professorin an der Hochschule München, beschreibt in der Expertise unterschiedliche digitale Kommunikationsformen und besondere Kommunikationsphänomene. Außerdem stellt sie digitale Tools aus der Onlineberatung vor und ordnet diese vor dem Hintergrund notwendiger Kompetenzen zur Durchführung von Onlineberatung ein. Abschließend gibt sie eine fachliche Einschätzung zur Bedeutung digitaler Kommunikations- und Beratungsangebote im Kontext der Kinder- und Jugendhilfe.

Die Expertise "Digitale Kommunikation, Beratung und Beziehungsgestaltung im Kontext der Kinder- und Jugendhilfe" von Emily M. Engelhardt können Sie hier abrufen.

Praxisberichte

  • Counseling.Professionals. Der Familienberatungs-Podcast

Die LAG Erziehungsberatung Nordrhein-Westfalen e.V. bietet mit ihrem Podcast "Counseling.Professionals. Der Familienberatungs-Podcast" eine fachlich-professionelle Auseinandersetzung rund um die Themen "Familien- und Erziehungsberatung".

Die Folge "Online-Beratung" mit Emily Engelhardt beinhaltet Informationen darüber, wie gute Online-Beratung erfahrene Berater*innen herausfordert, wieso Online-Beratung mehr als eine Videoberatung ist und warum analoge Beratungsstellen vor Ort ohne ein digitales Angebot nicht mehr denkbar sind.

Hier geht es zur Folge "Online-Beratung".

Eine Übersicht aller bisherigen Folgen des Podcasts finden Sie hier.

Übersicht über Online- und Telefonberatungsangebote

Auf unserer Plattform digitalejugendhilfe.de finden Sie eine Zusammenstellung von Online- und Telefonberatungsangeboten. Mit dieser Übersicht möchten wir dazu beitragen, Fachkräften eine Orientierung über die große Palette der vorhandenen Beratungsangeboten zu ermöglichen - nicht zuletzt mit Blick auf die mögliche Weiterempfehlung geeigneter Beratungsangebote an Adressat*innen. Sie haben die Möglichkeit, die Beratungsangebote nach Zielgruppen zu filtern und erhalten zu jedem Angebot kurze Informationen bezüglich den Beratungsformen, Themen, eingesetzten Berater*innen (z.B. Ehrenamtliche oder Fachkräfte), Informationen zur Anonymität und möglichen Kosten sowie Möglichkeiten längerfristiger Beratungen.

Hier gelangen Sie zur Übersicht.

Weitere Informationen zum Thema „(Online-)Beratung“ finden Sie auch hier auf unserer Online-Plattform.

Digitalisierung und Beteiligung/Ombudschaft

Liebe Leser*innen,

in dieser Woche möchten wir Sie rund um das Thema Digitalisierung und Beteiligung/Ombudschaft informieren: wir möchten Sie auf die Dokumentation eines Online-Fachgesprächs des Projekts „JAdigital“ hinweisen. Zudem informieren wir Sie über einen Projektbericht sowie eine Handreichung.

Veranstaltungsdokumentation

  • Fachgespräch: „Digitale Tools in Ombudsstellen“

Im Mai 2023 führte das Institut für Sozialpädagogische Forschung Mainz gGmbH (ism) ein Online-Fachgespräch zum Thema "Digitale Tools in Ombudsstellen" durch. Thematisiert wurden u.a. statistische Zahlen/Auswertungen zur Arbeit von Ombudsstellen sowie die Möglichkeiten und Grenzen digitaler Zugänge im Kontext ombudschaftlicher Arbeit.

Inputgeber*innen waren Frau Melissa Manzel (Bundesnetzwerk Ombudschaft in der Jugendhilfe e.V.) und Herr Renke Jahn (Landesombudsstelle Baden-Württemberg).

Die Präsentationen zu den Vorträgen sowie eine Dokumentation des Fachgesprächs finden Sie hier.

Weitere Dokumentationen und Informationen zu bisherigen „JAdigital“-Veranstaltungen sind außerdem hier zu finden.

Projektbericht

  • Abschlussbericht des „Pilotprojekts Ombudschaft in Niedersachsen“

In dem von der Universität Hildesheim durchgeführten „Pilotprojekt Ombudschaft in Niedersachsen“ (PONS, Förderung durch die Niedersächsische Kinder- und Jugendkommission) wurde der Abschlussbericht veröffentlicht. Es wird gezeigt, dass die ombudschaftliche Infrastruktur noch in ihren Anfängen steckt und zahlreiche Herausforderungen zu bewältigen sind. Eine niedrigschwellige, verständliche und verlässliche Ombudschaft ist wichtig, um die Rechte von jungen Menschen zu stärken. Die Schaffung einer digitalen Infrastruktur ist entscheidend, um die Teilhabe von Kindern und Jugendlichen zu fördern. Ombudsstellen sollten sowohl digitale als auch analoge Beratungsformate anbieten.

Weitere Informationen zum Pilotprojekt sowie den Abschlussbericht „PONS: Pilotprojekt Ombudschaft in Niedersachsen“ können Sie hier abrufen.

Handreichung

  • Positionspapier "Teilhaben! Handlungsempfehlungen für eine Stärkung der digitalen Teilhabe und Beteiligung von Kindern und Jugendlichen"

In einem Positionspapier des Online-Dossiers "Teilhaben! Kinderrechtliche Potenziale der Digitalisierung" des Deutschen Kinderhilfswerkes e.V. und dem Institut für Medienforschung und Medienpädagogik (IMM) der Technischen Hochschule Köln werden Handlungsempfehlungen zur Stärkung der digitalen Teilhabe von Kindern und Jugendlichen beschrieben. Das Papier enthält Maßnahmen, um ihre Beteiligung und Teilhabe in digitalen Räumen und digitalisierten Lebenswelten zu fördern.

Hier gelangen Sie direkt zum Positionspapier „Teilhaben! Handlungsempfehlungen für eine Stärkung der digitalen Teilhabe und Beteiligung von Kindern und Jugendlichen“.

Weitere Informationen zum Thema „Digitalisierung und Beteiligung/Ombudschaft“ finden Sie auch hier auf unserer Online-Plattform.

Digitalisierung und Inklusion in der Kinder- und Jugendhilfe

Liebe Leser*innen,

in dieser Woche möchten wir Sie auf eine Veranstaltungsdokumentation des Projekts „JAdigital“ hinweisen. Außerdem möchten wir Sie auf eine Handreichung sowie eine Veranstaltung aufmerksam machen.

Veranstaltungsdokumentation

  • Fachgespräch: „Digitalisierung und Inklusion in der Kinder- und Jugendhilfe“

Im September 2022 führte das Institut für Sozialpädagogische Forschung Mainz gGmbH (ism) ein Online-Fachgespräch zum Thema "Digitalisierung und Inklusion in der Kinder- und Jugendhilfe" durch. In Kurzvorträgen erläuterten Prof. Dr. Isabel Zorn (TH Köln) und Prof. Dr. Albrecht Rohrmann (Universität Siegen) u.a., welche Voraussetzungen es braucht, damit Digitalisierung inklusionsfördernd wirken kann.

Die Video-Aufzeichnung des Vortrags von Prof. Rohrmann finden Sie hier.

Weitere Informationen zu dieser Veranstaltung finden Sie hier.

Weitere Dokumentationen zu bisherigen „JAdigital“-Veranstaltungen sind außerdem hier zu finden.

Handreichung

  • Potenziale der Digitalisierung für die Inklusion von Kindern mit Behinderungen

In einem Beitrag des Online-Dossiers „Teilhaben! Kinderrechtliche Potenziale der Digitalisierung“ des Deutschen Kinderhilfswerkes e.V. und dem Institut für Medienforschung und Medienpädagogik (IMM) der Technischen Hochschule Köln beschreiben Prof. Dr. Isabel Zorn und Meike Cruz Leon, wie Kinder mit Behinderungen von digitalen Medien profitieren können und welche Hindernisse überwunden werden müssen, um ihnen eine chancengerechte, digitale Teilhabe zu ermöglichen.

Hier gelangen Sie direkt zum Online-Dossier „Digitale Inklusion von Kindern mit Behinderungen“.

Veranstaltung

  • Save the Date: Transfertagung „Schutzkonzepte: Inklusiv – Digital – In öffentlicher Verantwortung

Am 12. und 13. Juni 2024 findet in Münster die Transfertagung „Schutzkonzepte: Inklusiv – Digital – In öffentlicher Verantwortung“ der Verbundprojekte „SCHUTZINKLUSIV“, „FokusJA“ und „SOSdigital“ in Kooperation mit der AGJ statt. Die drei Verbundprojekte im Bereich der Kinder- und Jugendhilfe konzentrieren sich auf unterschiedliche Aspekte der Prävention sexualisierter Gewalt und die Stärkung organisationaler Kompetenzen. Gefördert werden die Projekte durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF). Das Programm und Hinweise zur Anmeldung an der Tagung finden Sie ab Herbst 2023 auf der Webseite der AGJ.

Weitere Informationen zu den Verbundprojekten erhalten Sie hier.

Informationen zum Thema „Digitalisierung und Inklusion in der Kinder- und Jugendhilfe“ finden Sie auch hier auf unserer Online-Plattform.

Digitalisierung im Kinderschutz

Liebe Leser*innen,

in dieser Woche befasst sich unser Newsletter mit Infos zum Themenkomplex „Digitalisierung im Kinderschutz“. Wir möchten Sie zum einen auf die Dokumentation zu einer Veranstaltung im Rahmen des Projekts „JAdigital“ hinweisen. Außerdem möchten wir Sie auf digitale E-Learning-Angebote zum Kinderschutz sowie eine Handreichung zur Digitalisierung von Fortbildungen zu sexualisierter Gewalt in Kindheit und Jugend aufmerksam machen.

Veranstaltungsdokumentation

  • Workshop: „Digitalisierung im Kinderschutz“

Im Januar 2023 führte das Institut für Sozialpädagogische Forschung Mainz gGmbH (ism) im Rahmen des Projekts „JAdigital“ mit mehreren Fachkräften einen Online-Workshop zum Thema „Digitalisierung im Kinderschutz“ durch. Im Fokus standen dabei insbesondere Möglichkeiten digitaler Kommunikation und Vernetzung im Kinderschutz.

Inputgeberinnen waren Frau Prof. Dr. Maud Nordstern, Professorin für Jugendhilfe und Kinderschutz an der Frankfurt University of Applied Sciences sowie Frau Hannah Binder (DIJuF).

Ein ausführliches Protokoll zu dieser Veranstaltung finden Sie hier.

Weitere Dokumentationen zu bisherigen „JAdigital“-Veranstaltungen sind außerdem hier zu finden!

E-Learning-Angebote

  • Online-Kurse der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie/Psychotherapie Ulm & Online-Kurs zum interdisziplinären Kinderschutz der Frankfurt University of Applied Sciences

Die Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie/Psychotherapie Ulm bietet bereits seit einigen Jahren zahlreiche webbasierte Weiterbildungsangebote zu Themen aus dem Bereich Kinderschutz an.

Hier gelangen Sie direkt zur Webseite und können sich einen Überblick über das Online-Kurs-Angebot verschaffen!

Seit dem Jahr 2022 steht mit dem Online-Kurs zum interdisziplinären Kinderschutz der Frankfurt University of Applied Sciences ein weiteres digitales Fort- und Weiterbildungsangebot kostenfrei zur Verfügung. In dem Online-Kurs können Nutzer*innen verschiedene Stationen eines Kinderschutz-Falles durchlaufen und sich in Videos über die Arbeit von unterschiedlichen Akteur*innen im Kinderschutz (z.B. Insoweit erfahrenen Fachkraft, Polizei, Schulpsychologie, Medizinischen Kinderschutzambulanz, Familiengerichts u.v.m.) informieren.

Hier gelangen Sie direkt zu dem Online-Kurs!

Handreichung

  • #TrautEuchOnline. Digitalisierung von Fortbildungen zu sexualisierter Gewalt.

Die im Mai 2023 erschienene Handreichung „#TrauEuchOnline“ der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) stellt die Ergebnisdokumentation einer spezialisierten AG der BZgA dar und richtet sich an Praktiker*innen zur Digitalisierung von Fortbildungen zu sexualisierter Gewalt in Kindheit und Jugend.

Die Handreichung beinhaltet Qualitätskriterien, die als praxisorientierte und praxiserprobte Orientierungshilfen für die Umsetzung digitaler Fortbildungen dienen sollen. Hierdurch sollen Fachkräfte dauerhaft darin bestärkt und begleitet werden, ihre Fortbildungsarbeit zu reflektieren, um ihre Angebote auch in digitalen oder hybriden Formaten nach fachlichen Kriterien und traumasensibel umsetzen zu können.

Sie finden die Handreichung hier.

Weitere Informationen zum Themenkomplex „Digitalisierung im Kinderschutz“ finden Sie auch hier. auf unserer Online-Plattform!

Start unserer neuen Online-Plattform, Veranstaltungsdokumentationen im Rahmen von "JAdigital", Pilotrecherche zur Beteiligung im Kinder- und Jugendmedienschutz des Deutschen Kinderhilfswerks

Liebe Leser*innen,

wir freuen uns sehr, dass Sie den Newsletter zu unserer neuen Online-Plattform www.digitalejugendhilfe.de abonniert haben. In diesem Newsletter möchten wir Sie ab sofort jeden Freitag zu ausgewählten Themen zu dem Gesamt-Themenkomplex „Digitalisierung in der Kinder- und Jugendhilfe“ unter fachlichen und/oder rechtlichen Gesichtspunkten informieren. Zu allen ausgewählten Themen unseres Newsletters finden Sie weiterführende Informationen auf unserer Online-Plattform.

In dieser ersten Woche steht unser Newsletter ganz unter dem Schwerpunkt „Digitale Beteiligung in der Kinder- und Jugendhilfe“. In diesem Zusammenhang möchten wir Sie auf umfassende Dokumentationen zu zwei bisherigen Veranstaltungen im Rahmen des Projekts „JAdigital“ aufmerksam machen. Außerdem möchten wir Sie auf ein Fachkonzept des Deutschen Kinderhilfswerks als Ergebnis einer Pilotrecherche zur Beteiligung im Kinder- und Jugendmedienschutz hinweisen.

Veranstaltungsdokumentationen

  • Fachgespräch: „Digitale Kinder- und Jugendbeteiligung“

Im Januar 2023 führte das Institut für Sozialpädagogische Forschung Mainz gGmbH (ism) ein Online-Fachgespräch zum Thema "Digitale Kinder- und Jugendbeteiligung" durch. Thematisiert wurde dabei u.a. wie und unter welchen Voraussetzungen Kinder- und Jugendbeteiligung durch digitale Tools gestärkt werden kann und welche Formen und Beispiele guter Praxis digitaler Kinder- und Jugendbeteiligung es gibt.

Inputgeber*innen waren Frau Dr. Anna Grebe (Beraterin für Medien, Politik und Partizipation), Frau Julia Behr, Frau Tina Drechsel & Herr Julian Erdmann (JFF Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis) sowie Frau Susan Klement (Stadt Taunusstein).

Die Präsentationen sowie ein Protokoll zum Fachgespräch finden Sie hier unter „Fachgespräch: Digitale Kinder- und Jugendbeteiligung“.

  • Fachgespräch: „Digitale Kommunikation mit und digitale Beteiligung von Adressat*innen in der Kinder- und Jugendhilfe“

Im April 2023 veranstaltete das Institut für Sozialpädagogische Forschung Mainz gGmbH (ism) ein Online-Fachgespräch zum Thema "Digitale Kommunikation mit und digitale Beteiligung von Adressat*innen in der Kinder- und Jugendhilfe". Im Fokus standen dabei insbesondere Potenziale und Herausforderungen im Zusammenhang mit verschiedenen Formen von digitaler oder digital gestützter Kommunikation zwischen Fachkräften und Adressat*innen und die Frage, inwiefern digitale Tools zu einer stärkeren Beteiligung von Adressat*innen beitragen können.

In drei verschiedenen inhaltlichen Einheiten wurde der Fokus dabei auf die drei Handlungsfelder „Kinderschutz“, „Sozialpädagogische Familienhilfe“ und „Heimerziehung“ gelegt. Inputgeber*innen waren Frau Jana Demski, M.A. (Westfälische Wilhelms-Universität Münster), Frau Prof. Dr. Nicole Knuth (FH Dortmund) und Herr Fabian Hemmerich (ism). Im Anschluss an die Fachbeiträge gaben Careleaver*innen jeweils ein kurzes Statement aus ihrer Perspektive.

Die Präsentationen sowie ein Protokoll zum Fachgespräch finden Sie hier unter „Fachgespräch: Digitale Kommunikation mit und digitale Beteiligung von Adressat*innen in der Kinde- und Jugendhilfe“.

Weitere Dokumentationen zu bisherigen „JAdigital“-Veranstaltungen sind hier zu finden!

Fachkonzept

  • Pilotrecherche des Deutschen Kinderhilfswerks zu Qualitätskriterien für Beteiligung im Kinder- und Jugendmedienschutz

Das Deutsche Kinderhilfswerk hat in einer Pilotrecherche Qualitätskriterien vorgeschlagen, um nachhaltige Beteiligungsvorhaben im Jugendmedienschutz zu fördern. Darüber hinaus wurden Beispiele herausgearbeitet, wo und in welcher Form beteiligungsorientiertes Vorgehen im Kontext von gesetzlichem und erzieherischem Kinder- und Jugendmedienschutz bereits stattfindet und in welchen rechtlichen Rahmenbedingungen Beteiligung schon verankert ist.

Eine zusammenfassende Darstellung der Pilotrecherche im Gespräch mit der Referentin Medienbildung beim Deutschen Kinderhilfswerk, die den Bericht zu Qualitätskriterien für Beteiligung im Kinder und Jugendmedienschutz gemeinsam mit Kolleg*innen der Koordinierungsstelle Kinderrechte verfasst hat, finden Sie hier.

Den vollständigen Bericht zur Pilotrecherche zu Qualitätskriterien für Beteiligung im Kinder und Jugendmedienschutz des Deutschen Kinderhilfswerks finden Sie hier.

Weitere Informationen rund um das Thema "Kinder- und Jugendmedienschutz" sind außerdem hier zu finden.