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Forschung

ProFiZ – Projekt Fit in die Zukunft. Digitale Bildung in Kitas

Zwar ist digitale Bildung in fast allen 16 deutschen Bildungsplänen als wichtiges kindliches Erfahrungsfeld verankert, jedoch sind in Theorie und Praxis nach wie vor Unsicherheiten darüber zu verzeichnen, welche digitalen Fähigkeiten in welchem Alter wie genau in der Kita erworben werden sollen. In dem Forschungsprojekt „ProFiZ“ soll vor diesem Hintergrund in enger Zusammenarbeit mit der frühpädagogischen Praxis ein theoretisch fundiertes didaktisches Modell für die digitale Bildung 3-6-Jähriger entwickelt werden. Außerdem sollen praxiserprobte Materialien zur Gestaltung von entwicklungsangemessenen Lernsettings sowie eine empirisch fundierte digitalisierte Beobachtungsskala zur Beobachtungsdokumentation der Entwicklung digitaler Kompetenz bei Kindern entstehen. Die Meinungen und Erfahrungen der Fachkräfte und Kinder werden im gesamten Prozess aktiv in die Materialentwicklung eingebunden.

„ProFiz“ ist Teil des Metavorhabens „Digitalisierung im Bildungsbereich“ und ein Projekt der Förderline Digitalisierung III „Forschung und Entwicklung von Kompetenzen für eine digital geprägte Welt“. Die Projektlaufzeit ist Juni 2025 – November 2027.

Weitere Informationen zu diesem Forschungsprojekt finden Sie hier.

Praxis- und Forschungsprojekt: Gemeinsam Online: Suchen. Finden. Verstehen - digitale Kompetenzen in Familien stärken

Für den Erwerb medienbezogenen Wissens von Kindern im Grundschulalter spielt nicht nur die Schule, sondern auch die Familie eine elementare Rolle, wenngleich das gemeinsame Lernen in der Familie in bisherigen Konzepten nur selten in den Blick genommen wird. Ein generationenübergreifender Ansatz kann digitale Kompetenzen von Kindern und Eltern entscheidend fördern. Genau hier setzt das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen des Metavorhabens Digitalisierung im Bildungsbereich geförderte Verbundprojekt „Gemeinsam online“ der Universität Paderborn und der Universität Bielefeld gemeinsam mit der Katholischen Erwachsenen- und Familienbildung des Erzbistums Paderborn und mit Neue Wege des Lernens e.V. an (Laufzeit: 01.01.2025-31.12.2028). In dem Verbundprojekt wird ein Bildungsangebot entwickelt, erprobt und in Einrichtungen der Familienbildung implementiert. In diesem Bildungsangebot sollen sowohl Grundschulkinder als auch deren Eltern Kompetenzen unter anderem im Umgang mit Informationen aus dem Internet und mit KI-bezogenen Anwendungen erwerben. Darüber hinaus sollen im Rahmen des Projekts zudem medienpädagogische Begleitmaterialien und Online-Lernmodule entwickelt und als offene Bildungsressourcen zur Verfügung gestellt werden.

Weitere Informationen zu diesem Praxis- und Forschungsprojekt finden Sie hier.

Dokumentation zur Veranstaltung „Lost in Connection - Familienbildung und Digitalisierung

Im Mai lud die Landesarbeitsgemeinschaft der Familienverbände in Sachsen-Anhalt (LAGF) Mitarbeitende aus Familienzentren, Jugendämtern, lokalen Bündnissen, Kinder-Elternzentren und Mehrgenerationenhäusern sowie Funktionsträger*innen aus Kommunen und Akteur*innen aus dem Bereich der Familienbildung zu der oben genannten Fachtagung ein.  Ein zentrales Thema der Fachtagung war der mögliche Beitrag von Familienbildung zur Unterstützung von Eltern in der Medienerziehung ihrer Kinder. Ebenso behandelt wurden die Potenziale von Digitalisierung für Einrichtungen der Familienbildung, um Zugangsbarrieren zu senken, wenig mobile Zielgruppen besser zu erreichen und die Öffentlichkeitsarbeit sowie interne Abläufe in der Planung und Verwaltung effektiver und effizienter zu gestalten.Zu einigen Inputs und Workshops dieser Veranstaltung stehen inzwischen Präsentationen und Padlets online zur Verfügung. Somit haben auch Personen, die nicht dabei sein konnten, die Möglichkeit, sich über einige wesentliche Inhalte der Fachtagung zu informieren.

Hier gelangen Sie direkt zu der Veranstaltungsdokumentation.

Expertise: Familienbildung. Digitalisierung – Digitalität – Medien

In dem Projekt „Familienbildung – Stark in der Kommune“ der Landesarbeitsgemeinschaften der Familienbildung in NRW wurden von 2022 bis 2023 unterschiedliche Veranstaltungsformate zum Thema „Digitalisierung und Familienbildung“ für Einrichtungsleitungen und Fachkräfte der Familienbildung angeboten. Gemeinsam wurde dabei der aktuelle Digitalisierungsstand in den Einrichtungen analysiert und es wurden potenzielle Ansatzpunkte für eine Fortschreibung entwickelt. Parallel dazu führte das Institut für Kindheit, Jugend, Familie und Erwachsene an der TH Köln eine Studie zu diesem Thema durch. In einer Expertise von Michaela Zurfacher werden die Ergebnisse dieses Gesamtprozesses nun gebündelt und es wird ein Zusammenhang zwischen den Angeboten der Familienbildung NRW und der wissenschaftlichen Auseinandersetzung hergestellt. Neben den technologischen Aspekten werden in der Expertise auch die Auswirkungen auf die täglichen Lebensrealitäten von Familien in Nordrhein-Westfalen beleuchtet.

Hier können Sie die Expertise lesen.

Forschungsergebnisse zur Digitalisierung in den Frühen Hilfen

In der Fachzeitschrift „Public Health Forum“ ist der Open-Access-Beitrag „Digitalisierung in den Frühen Hilfen – Erfahrungen, Chancen, Herausforderungen“ von Ilona Renner veröffentlicht worden. Darin geht es um die Nutzung digitaler Lösungen, während der Covid-19-Pandemie, zur Aufrechterhaltung der Frühen Hilfen. Der Beitrag thematisiert Herausforderungen digitaler Angebote, verweist aber auch auf entsprechende Chancen und Möglichkeiten der Weiterentwicklung der Frühen Hilfen durch Digitalisierung.

Hier können Sie den Beitrag von Ilona Renner kostenlos abrufen.

kontakt.los! Bildung und Beratung für Familien während der Corona-Pandemie

Die Corona-Pandemie und die damit verbundenen Maßnahmen zur Eindämmung des Infektionsgeschehens waren für Familien eine besondere Herausforderung, was die Alltagsgestaltung, die Erziehung und Betreuung ihrer Kindern sowie die Vereinbarkeit von Familie und Beruf angeht. Auch Einrichtungen, die Eltern unterstützend und beratend zur Seite stehen, waren während dieser Zeit vor große Aufgaben gestellt.

In dem Projekt "kontakt.los! Bildung und Beratung für Familien während der Corona-Pandemie" des Staatsinstituts für Familienforschung an der Universität Bamberg (ifb) wurde und wird untersucht, wie Fachkräfte es auch während dieser Zeit trotz aller Einschränkungen schafften, mit Eltern in Kontakt zu bleiben und sie mit bedarfsgerechten Angeboten zu stärken. Außerdem wurde und wird untersucht, welche digitalen Formate und innovativen Ansätze angeboten – und von Familien angenommen wurden. Darüber hinaus wurden Fachkräfte in rund 30 Veranstaltungen vom ifb zu digitaler Familienbildung und Beratung weitergebildet.

Weitere Informationen zu dem Projekt sowie bisherige im Kontext des Projekts entstandene Publikationen finden Sie hier.

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