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Interviews/Vorträge

Medienpädagogischer Küchentalk: Intimität im Feed – Sexualität junger Menschen in digitalen Medien

 

 

Datum: 12. Mai 2026 
Uhrzeit: 15:00–17:30 Uhr 
Format: hybrid 
Ort: Museum für Kommunikation, Leipziger Straße 16, Berlin 
Zielgruppe: Fachkräfte, Multiplikatoren und weitere Interessierte aus Medienpädagogik, Sexualpädagogik, Jugendhilfe, Jugendmedienschutz und digitaler Bildung 
Anmeldung: erforderlich, weitere Informationen auf der Website  

Beim 15. Medienpädagogischen Küchentalk geht es um die Frage, wie digitale Medien die Auseinandersetzung junger Menschen mit Körper, Sexualität, Geschlecht, Beziehungen und Grenzen prägen. Im Fokus stehen Spannungsfelder zwischen Aufklärung, Empowerment, Kommerzialisierung, Pornografisierung und Desinformation sowie die daraus entstehenden Herausforderungen für Medienpädagogik, Sexualpädagogik und Jugendmedienschutz. Die Veranstaltung lädt dazu ein, aktuelle Entwicklungen gemeinsam zu diskutieren und praxisrelevante Impulse für eine zeitgemäße pädagogische Arbeit mitzunehmen. Eine Teilnahme ist vor Ort in Berlin sowie per Livestream möglich. 

 

Weitere Informationen zu der Veranstaltung finden Sie hier.

 

 

JoDDiD-Podcast: „anGEDACHT – der politikdidaktische Blick auf... se*xualisierte Gewalt“

 

In dieser Podcastfolge, die am 5. März 2026 veröffentlicht wurde, werden zwei aktuelle Beispiele aus der Medienberichterstattung zu se*xualisierter Gewalt aufgegriffen: die sogenannten Epstein Files und der Fall Gisèle Pelicot. Zu hören sind Tina Hölzel-Chokarash, Nathalie Bock, Elisa Moser, Corinna Drexler und Prof.in Anja Besand. 
Im Mittelpunkt steht die Frage, wie politische Bildung mit solch hochsensiblen und zugleich gesellschaftlich stark diskutierten Fällen umgehen kann. Die Folge beleuchtet politikdidaktische Herausforderungen, mögliche Fallstricke in der Thematisierung sowie grundlegende Fragen einer verantwortungsvollen pädagogischen Einordnung. Damit bietet sie fachliche Impulse für alle, die sich mit aktueller politischer Bildung, gesellschaftlicher Debatte und sensiblen Themen in pädagogischen Kontexten auseinandersetzen. Contentwarnung: Diese Folge thematisiert se*xualisierte Gewalt, Pädokriminalität und systematischen se*xuellen Missbrauch. 

Weitere Informationen finden Sie hier.

 

Elternabend mit Kids und Teens: Medien-Balance – Insta, Tablet, Smartphone & Co. im Familienalltag

Datum: Donnerstag, 26. Februar 2026 

Uhrzeit: 19:00–20:30 Uhr 

Format: digital (Zoom) 

Zielgruppe: Eltern von Kindern und Jugendlichen, pädagogisch und persönlich Interessierte 

Kosten: kostenlos 

Anmeldung: nicht erforderlich 

Der digitale Elternabend thematisiert den Umgang mit digitalen Medien im Familienalltag und geht der Frage nach, wie Eltern Kinder und Jugendliche bei der Nutzung von Smartphone, Tablet, Social Media und digitalen Spielen angemessen begleiten können. Im Mittelpunkt stehen Fragen der Medien-Balance, altersangemessene Nutzungsformen sowie praktische Orientierungshilfen für den Alltag. 

Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Vorstellung von JUUUPORT, einer Online-Plattform, auf der junge Ehrenamtliche Gleichaltrige bei Problemen im Netz unterstützen. Die Teilnehmenden erhalten Einblicke in die Arbeit der sogenannten Scouts und erfahren, wo Kinder und Jugendliche niedrigschwellig, anonym und unkompliziert Hilfe bei digitalen Herausforderungen finden können. 

Den Zoom-Link zur Veranstaltung finden Sie hier. 

 

 

Klicksafe – Safer Internet Day 2026

 

Datum: 10. Februar 2026

Uhrzeit: ganztägig (zeitlich variierende Aktionen und Veranstaltungen) 

Format: digital und vor Ort 

Zielgruppe: Kinder und Jugendliche, Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe, pädagogische Fachkräfte, Eltern, Multiplikatoren, Organisationen 

Kosten: kostenlos 

Anmeldung: erforderlich 

Der Safer Internet Day ist ein internationaler Aktionstag, der den sicheren, verantwortungsvollen und reflektierten Umgang mit digitalen Medien in den Mittelpunkt stellt. Unter dem Motto „Together for a better Internet“ werden weltweit Aktionen, Veranstaltungen und Bildungsangebote durchgeführt. In Deutschland liegt der Themenschwerpunkt 2026 auf „KI and me. In künstlicher Beziehung.“ und nimmt insbesondere die Rolle von Künstlicher Intelligenz im Alltag von Kindern und Jugendlichen in den Blick. Ziel ist es, Medienkompetenz zu stärken, für Risiken zu sensibilisieren und pädagogische sowie gesellschaftliche Handlungsansätze im Umgang mit digitalen Technologien sichtbar zu machen. 

Weitere Informationen zu der Veranstaltung finden Sie hier

 

Online-Vortrag: Schulbezogene Programme zum Umgang mit Hatespeech

Die Aufzeichnung des Vortrags „Schulbezogene Programme zum Umgang mit Hatespeech. Empirische Erkenntnisse und praxisnahe Ansätze für Programmentwickelnde“ von Julia Kansok-Dusche (Brandenburgische Technische Universität Cottbus-Senftenberg) steht auf dem YouTube-Kanal der Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur zur Verfügung.

 

Der Vortrag bietet erstmals eine systematische Qualitätseinschätzung nationaler und internationaler Bildungsprogramme zum Umgang mit Hatespeech und arbeitet heraus, welche Kriterien aus schulischer Praxis und Wissenschaft dabei berücksichtigt werden. Im zweiten Teil werden empirische Ergebnisse zu Einflussfaktoren auf Interventionen von Lehrkräften im Umgang mit Hatespeech-Vorfällen vorgestellt. Grundlage sind Befragungen von Lehrkräften im Sekundarschulbereich.

 

Der Beitrag liefert damit wichtige Impulse für die Weiterentwicklung präventiver und intervenierender Konzepte im Kontext digitaler Gewalt, Medienbildung und schulischer Praxis und ist auch für Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe relevant.

 

Den Link zum Vortrag finden Sie hier

Episode des GMK-Podcasts „Raw and Uncut“ zum Thema „Jugendmedienschutz in der Jugendhilfe“

In einer aktuellen Folge des Podcast „Raw and Uncut – 11 Minuten Medienpädagogik“ der Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur (GMK) geht es insbesondere um Medienbildung und -erziehung in der Kinder- und Jugendhilfe und das Zusammenspiel von Schutz, Befähigung und Teilhabe in diesem Zusammenhang. Zu Gast ist in dieser Folge ist die Geschäftsführerin der Aktion Kinder- und Jugendschutz Brandenburg, Jessica Euler. Sie spricht darüber, wie Medienkompetenz in Jugendhilfeeinrichtungen vermittelt werden kann, wie mehr Orientierung für Jugendliche geschaffen werden kann und warum ein Zusammenspiel von pädagogischen Fachkräften, Eltern und jungen Menschen von zentraler Bedeutung ist.

Hier gelangen Sie direkt zu der entsprechenden Podcast-Episode.

Vortrag zum Thema „Des|Informationshandeln junger Menschen. Empirische Erkenntnisse und praxisnahe Ansätze für politische Medienbildung“

In einem aufgezeichneten Vortrag zum o.g. Thema stellt Dr. Georg Materna (JFF – Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis) zunächst eine Explorationsstudie vor, in der das Informationshandeln und die Informationsräume junger Menschen qualitativ untersucht wurden. Anschließend werden ausgewählte, in Modellprojekten des JFF erarbeitete, medienpädagogische Methoden für die Bildungsarbeit gegen Desinformation vorgestellt. Der Vortrag wurde im Juni im Rahmen einer von der Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur (GMK) im Projekt „toneshift – Netzwerk gegen Hass im Netz und Desinformation“ organisierten Veranstaltung aufgezeichnet.

Hier können Sie das Video zu dem Vortrag anschauen.

Lisa Paus im Talk über Jugendgrundsicherung, Fake News & digitale Sicherheit

Vom 27. bis 29. Mai fand (in Kooperation mit der re:publica) die TINCON Berlin 2024 statt. Bei der TINCON handelt es sich um die größte Konferenz für digitale Jugendkultur, für junge Menschen zwischen 13 und 25 Jahren. Zum Programm der TINCON Berlin 2024 gehörten zahlreiche Workshops, Talks, DIY-Stationen, Live-Podcasts u.v.m. In einem Talk stellte sich Familienministerin Lisa Paus den Fragen der anwesenden jungen Menschen. Der Fokus lag dabei auf dem Leben der jungen Menschen im Netz und in den Sozialen Medien sowie darauf, was den jungen Menschen dort Sorgen bereitet oder Angst macht. Ebenfalls diskutiert wurde, inwieweit es strengere Regularien und Verbote oder mehr Aufklärung und Kompetenz braucht, um eine sichere Internetnutzung zu gewährleisten.

Das Video zu dem Talk mit Familienministerin Lisa Paus finden Sie hier.

Hier finden Sie außerdem noch weitere Videos zu aufgezeichneten Talks der TINCON Berlin 2024 und darüber hinaus auch zu aufgezeichneten Talks der TINCON Köln 2024 und der TINCON 2023.

Am 18. Und 19. September findet zudem die TINCON Hamburg 2024 statt. Weitere Informationen dazu finden Sie hier auf der zugehörigen Webseite.

Aufzeichnung zur Online-Konferenz: Let’s talk about Sex – Selbstbestimmter Umgang mit Sexualität in digitalen Lebenswelten

Die menschliche Wahrnehmung von Sexualität wird maßgeblich durch Digitalisierung geprägt. So haben digitale Medien für Kinder und Jugendliche z.B. einen hohen Stellenwert als Aufklärungsquelle. Sexualitätsbezogene Mediennutzung ist eine Form der Identitätsfindung und damit wichtiges Element jugendlicher Entwicklung. Neben mehr Freiheiten im Ausleben der eigenen sexuellen Interessen, sind digitale Medien aber auch mit der Gefahr einer Überforderung durch sexualisierte Inhalte sowie Gefahren durch sexualisierte Gewalt verbunden. Schon früh bedarf es daher entsprechender Aufklärungs- und Präventionsarbeit.

Bei einer Online-Konferenz zum Thema "Let’s talk about Sex – Selbstbestimmter Umgang mit Sexualität in digitalen Lebenswelten" im Rahmen der Initiative Gutes Aufwachsen mit Medien stellte die Referentin Dr. Jessica Szczuka ein Forschungsprojekt zu Sexualität und Digitalisierung an der Universität Duisburg-Essen vor und beleuchtete, inwiefern es für Kinder und Jugendliche im Kontext einer technologisierten Welt zu einer frühen und vermehrten Konfrontation mit sexualisierten Medieninhalten kommt. In dem Vortrag wurde außerdem erläutert, dass Heranwachsende nicht ausschließlich als passive Empfänger*innen (z.B. von pornografischem Material) fungieren, sondern teils selbst aktiv an der Produktion beteiligt sind (z.B. durch Sexting). Die Referentin gab einen Überblick über die beiden Bereiche Pornographie und Sexting und stellte dabei sowohl die Chancen als auch potenzielle Risiken heraus. Außerdem gab sie Tipps für hilfreiche Social Media Kanäle zur weiteren Information.

In einem zweiten Vortrag gab Sabine Diener-Kropp, Sexual- und Medienpädagogin derMeKoSax gGmbH, einen praxisnahen Einblick in ihre umfangreiche Methodensammlung, um als pädagogische Fachkraft mit Kindern und Jugendlichen zu dem Thema zu arbeiten.

Hier finden Sie das Video zu den beiden Vorträgen sowie eine Präsentation und weiterführende Links.

Aufzeichnung der Online-Konferenz "Digital achtsam – Kinder und Jugendliche bei einer selbstreflexiven Mediennutzung unterstützen"

Die Online-Konferenz "Digital achtsam – Kinder und Jugendliche bei einer selbstreflexiven Mediennutzung unterstützen" der Initiative Gutes Aufwachsen mit Medien wurde aufgezeichnet.

In dem einführenden Vortrag der Online-Konferenz skizziert Franziska Seidel von extrazwei, wodurch digitaler Stress ausgelöst wird, wie er uns beeinflusst und wie sowohl Erwachsene als auch Kinder und Jugendliche einen gesunden Medienumgang etablieren können. Ergänzend erläutert Kristin Langer, Mediencoach beim Elternratgeber SCHAU HIN! Was Dein Kind mit Medien macht, die Perspektive von Heranwachsenden beim Medienumgang und zeigt auf, wie sich Familienkonflikte rund um Medien aus der Sicht der Medienpädagogik einordnen lassen. Abschließend stellt Gesa Lindenau die Online-Beratungsplattform JUUUPORT.de vor, auf der die jugendlichen Scouts ehrenamtlich Gleichaltrige bei Themen wie Cybermobbing, Datenschutz oder eben Medienstress beraten.

Der Mitschnitt der Online-Konferenz ist in der Mediathek der Initiative Gutes Aufwachsen mit Medien hier verfügbar.

„Digitalisierung (in) der Sozialarbeit!?“

Am 8. Februar 2023 fand in Essen eine von ver.di und dem Institut Arbeit und Technik (IAT) der Westfälischen Hochschule gemeinsam veranstaltete Fachtagung „Digitalisierung (in) der Sozialarbeit?!“ statt. Für die Fachtagung fanden u.a. Impulsvorträge von Silke Völz (IAT) und Prof. Dr. Caroline Richter (Evangelische Hochschule Bochum) statt. Zum Abschluss wurde zudem eine Diskussionsrunde mit Expert*innen geführt. 
Materialien der Veranstaltung sowie die Weiterleitung zu den Aufzeichnungen der Veranstaltungen erhalten Sie hier.

Jahresauftaktveranstaltung Medienpädagogik 2023

Am 8. März 2023 veranstaltete das Institut für Medienpädagogik (JFF) die Jahresauftaktveranstaltung Medienpädagogik 2023 mit dem Titel „Krisen im Netz – Herausforderungen und Chancen für die pädagogische Praxis“. Das Tagungsprogramm sah Impulsvorträge, Diskussionsrunden und die Arbeit in vertiefenden Workshops vor. Zentral sind Fragen rund um die medienpädagogische Arbeit von Fachkräften im Kontext von Krisen (Corona, Klima, Krieg).  Alle Vorträge wurden live gestreamt und in Gebärdensprache übersetzt.Weitere Informationen zur Tagung sowie die Dokumentationen hier

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