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Digitale Tools

Methoden und Werkzeuge aus dem Forschungsprojekt "Inklusive Technikideen für den Alltag" (INTIA)

In dem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Forschungsprojekt „Inklusive Technikideen für den Alltag“ (INTIA) der TH Köln (Projektleitung: Prof. Dr. Isabel Zorn) wurden, gemeinsam mit jungen Menschen und Partnereinrichtungen, Methoden entwickelt, um die digitale Teilhabe von Kindern und Jugendlichen in stationären Einrichtungen der Behinderten- und Erziehungshilfe zu fördern. Ein Projektergebnis besteht in einem kostenlosen Methodenkoffer, der Technikideen für den Alltag bereitstellt. Jugendliche wurden aktiv in den Entwicklungsprozess einbezogen, um Lösungen für ihre Alltagsprobleme zu finden. Entwickelt wurde z.B. eine smarte Trinkflasche, die die jungen Menschen daran erinnern kann zu trinken. Der INTIA-Koffer enthält auch ein Escape Game, um die Grundprinzipien von Smart Home zu vermitteln und kann ausgeliehen oder nachgebaut werden.

Zur Projektwebseite von INTIA gelangen Sie hier.

Zum INTIA Koffer kommen Sie hier

Digitales Toolkit zum Thema "Schutzkonzepte in der Pflegekinderhilfe"

Eine neue Webseite des Projekts "SafeFosterCare" bietet ein digitales Toolkit für Schutzkonzepte in der Pflegekinderhilfe. Die Website wurde von der Hochschule Landshut und der Universität Hildesheim entwickelt und durch das LWL-Landesjugendamt Westfalen und das LVR-Landesjugendamt Rheinland finanziert. Die Webseite ist passwortgeschützt und enthält 43 Arbeitshilfen für die Pflegekinderhilfe zur Umsetzung von Schutzkonzepten (darunter z.B. Fragebögen und Checklisten). Zusätzlich gibt es 12 Kurzvideos, in denen ehemaligen Pflegekinder sowie Jugendamtsmitarbeiter*innen, Vormünder, Pflegeeltern und andere ihr Wissen und ihre Erfahrungen zur Verfügung stellen.

Weitere Informationen zu dem digitalen Toolkit finden Sie hier.

Die Onlineplattform Care Leaver online

Die Onlineplattform Care Leaver online von der Stiftung Universität Hildesheim in Kooperation mit der Internationalen Gesellschaft für erzieherische Hilfen (IGfH) basiert auf der Broschüre „Durchblick. Infos für deinen Weg aus der Jugendhilfe ins Erwachsenenleben.“, welche in Jahren 2020 bis 2022 aktualisiert wurde. Die Webseite bietet Informationen rund um Themen, wie Wohnen, Geld, Versicherungsschutz, Schule und Ausbildung. Zudem bündelt die Webseite zentrale Beratungs- und Anlaufstellen, die für Care Leaver*innen relevant werden können.

Die Erstellung der aktuellen Website www.careleaver-online.de wurde in Zusammenarbeit mit dem Projekt „StudyCare. Infrastrukturen zur Verbesserung der Bildungschancen von Care Leaver*innen an Hochschulen in Niedersachsen“ durchgeführt. Das Projekt StudyCare wird durch das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur sowie die Universität Hildesheim gefördert.

Hier gelangen Sie zur Webseite.

Mehr Infos zum Projekt finden Sie hier.

Pilotprojekt LeavingCare.AI von der Initiative Brückensteine

LeavingCare.AI ist ein weiteres gemeinnütziges Projekt der Initiative Brückensteine Careleaver, koordiniert von der Organisation Social Impact und umgesetzt von Syndicats. Eine speziell für den Careleaving-Prozess trainierte Künstliche Intelligenz soll die Arbeit mit Care Leaver*innen unterstützen. Mittels der KI sollen komplexe Fragestellungen wie gesetzliche Grundlagen und das Verfassen von Schreiben an Behörden erleichtert werden. Zudem können Fälle mit KI-basierten Perspektiven anderer Fachbereiche interdisziplinär beraten werden.

Mehr zum Pilotprojekt erfahren Sie hier.

Careleaver-App Cariboo von der Initiative Brückensteine

Im Übergang aus der Jugendhilfe in die Selbstständigkeit stehen Care Leaver*innen vor vielfältigen und komplexen Herausforderungen. Die Initiative Brückensteine Careleaver hat die App Cariboo entwickelt und bietet hierdurch eine digitale Erweiterung des Unterstützungsangebots der Jugendhilfe, um den Leaving Care Prozess zu erleichtern. Mittels Checklisten können Jugendliche z.B. ihren Auszug eigenständiger planen oder sich in der Cariboo Community Rat und Unterstützung von anderen Care Leaver*innen holen.

Zur App gelangen Sie hier.

Weitere Informationen zu Brückensteine Careleaver finden sie hier.

Podcast "Pflegefamilien Deutschland"

Seit April 2020 produziert ein Team des Fachbereich Pflegefamilien Hessen beim St. Elisabeth-Verein in Marburg den Podcast "Pflegefamilien Deutschland". Der Podcast umfasst inzwischen bereits 65 Episoden, die auf allen einschlägigen Podcastplattformen zu finden sind. An jedem dritten Freitag um 8:00 Uhr morgens wird eine neue Folge veröffentlicht.

Der Podcast richtet sich inbesondere an Pflegefamilien sowie an Menschen, die Interesse daran haben, ein Pflegekind aufzunehmen (gegen- oder gleichgeschlechtliche Paare mit oder ohne leibliche Kinder sowie Alleinerziehende mit oder ohne leibliche Kinder). Außerdem werden Fachkräfte aus der Pflegekinderhilfe angesprochen.

Gesprächspartner*innen in dem Podcast sind u.a. Pflegeeltern, aktuelle und ehemalige Pflegekinder, leibliche Kinder bzw. Erwachsene, die in Pflegefamilien aufgewachsen sind sowie diverse Fachexpert*innen.

Weitere Informationen zu dem Podcast sowie sämtliche bisherige Episoden finden Sie u.a. hier.

Podcast und Blog der bke-Onlineberatung

Die Onlineberatung der Bundeskonferenz für Erziehungsberatung (bke) veröffentlicht einen Podcast sowie einen Blog, die Eltern mit Erziehungstipps zur Seite stehen sollen.

Eine Übersicht der bisher erschienen Folgen des Podcasts finden Sie hier.

Die aktuellen Blog-Beiträge der bke finden Sie hier.

Digitale Tools für die Soziale Arbeit – Ein Padlet der TU Dortmund

Die Pandemie hat die Digitalisierung vieler Lebensbereiche gefördert. Das betrifft auch das Sozialwesen: Viele Einrichtungen suchen Wege, um Sozialkontakte auf digitalem Weg zu unterstützen oder ihre Klient*innen auch in der Pandemie zu betreuen. Ein Team der Sozialforschungsstelle der TU Dortmund hat diverse bestehende Tools gesichtet, ausprobiert und kurz bewertet. Die Liste unterscheidet nach Kategorien wie „Arbeiten im Team“, „Bildung“ oder „Klienten*innen einbinden“ und ist speziell auf die Bedarfe des Sozialwesens zugeschnitten. Hier geht es zur Tool-Sammlung.