Navigation

Digitale Tools

Digitale Pinnwand: KI-Tools für Teilhabe

Ein Team von Wissenschaftler*innen der TU Dortmund hat im August 2024 unter Mitarbeit der Aktion Mensch auf einer digitalen Pinnwand eine umfassende Sammlung mit Infos zu KI-Tools aus der Perspektive von Inklusion und Teilhabe bereitgestellt. Die digitale Pinnwand informiert insbesondere darüber, welche KI-Anwendungen es zurzeit gibt; wie Menschen mit Behinderungen diese Anwendungen bewerten und wie sich diese Anwendungen einer Nutzung durch Menschen mit Behinderungen zugänglich machen lassen. Der Sammlung liegt eine Recherche in u.a. sozialen Medien, Newslettern, wissenschaftlichen Publikationen, Handreichungen, Empfehlungen, Gutachten, Podcasts und Repositorien sowie auf Tagungen und in Weiterbildungsveranstaltungen zugrunde. In einem von der Aktion Mensch organisierten Workshop am 4.7.2024 wurde die Sammlung mit Expert*innen mit eigener Behinderungserfahrung diskutiert. Die Sammlung erhebt jedoch, insbesondere auch vor dem Hintergrund der rasant fortschreitenden technologischen Entwicklung, keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

Hier gelangen Sie direkt zu der digitalen Pinnwand.

Teilhabe 4.0 – Toolbox für eine barrierefreie digitale Arbeitswelt

Mit der Digitalisierung geht für Behörden zugleich die Aufgabe einher, barrierefreie (digitale) Arbeitsumgebungen zu schaffen. Dies gilt auch für Jugendämter und freie Träger der Kinder- und Jugendhilfe – und zwar sowohl mit Blick auf Adressat*innen als auch mit Blick auf Mitarbeitende. Im Rahmen des bis Mitte 2024 vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales geförderten Modellprojekts „Teilhabe 4.0“ entstand eine umfassende Toolbox. Diese vom Kompetenzzentrum Barrierefreiheit Volmarstein online bereitgestellte Toolbox bietet gezielte Unterstützung bei der Gestaltung einer barrierefreien Arbeitswelt und bei der Gestaltung barrierefreier Produkte für Bürger*innen. Die Toolbox umfasst u.a. die Arbeitsbereiche Management, Öffentlichkeitsarbeit und Entwicklung. Konkret zu finden sind in der Toolbox beispielsweise Selbstcheck-Apps zum Prüfen von Texten auf Barrierefreiheit, Leitfäden zu barrierefreier Software am Arbeitsplatz u.v.m.

Hier gelangen Sie direkt zu der Toolbox.

Veröffentlichung der "Cyber-Mobbing Leichte Hilfe App"

Im Februar 2024 haben klicksafe und die Landesarbeitsgemeinschaft der Werkstätten für behinderte Menschen Berlin e.V. (LAG WfbM Berlin) die neue "Cyber-Mobbing Leichte Hilfe App" veröffentlicht. Mit dieser App erhalten Menschen mit Behinderungen niedrigschwellig Informationen und Unterstützung im Fall von Cybermobbing. Die App wurde über einen Zeitraum von zwei Jahren partizipativ erarbeitet und verständlich und barrierearm gestaltet. Alle Informationen und Erklärungen rund um das Thema digitale Gewalt sind in einfacher Sprache verfasst.

Die „Cyber-Mobbing Leichte Hilfe App“ basiert auf der „Cyber-Mobbing Erste Hilfe App“, die von klicksafe speziell für die Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen entwickelt wurde.

Die App steht für iOS-Geräte und Android-Geräte zur Verfügung. 

Weitere Informationen zur "Cyber-Mobbing Leichte Hilfe App" finden Sie hier.

Methoden und Werkzeuge aus dem Forschungsprojekt "Inklusive Technikideen für den Alltag" (INTIA)

In dem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Forschungsprojekt „Inklusive Technikideen für den Alltag“ (INTIA) der TH Köln (Projektleitung: Prof. Dr. Isabel Zorn) wurden, gemeinsam mit jungen Menschen und Partnereinrichtungen, Methoden entwickelt, um die digitale Teilhabe von Kindern und Jugendlichen in stationären Einrichtungen der Behinderten- und Erziehungshilfe zu fördern. Ein Projektergebnis besteht in einem kostenlosen Methodenkoffer, der Technikideen für den Alltag bereitstellt. Jugendliche wurden aktiv in den Entwicklungsprozess einbezogen, um Lösungen für ihre Alltagsprobleme zu finden. Entwickelt wurde z.B. eine smarte Trinkflasche, die die jungen Menschen daran erinnern kann zu trinken. Der INTIA-Koffer enthält auch ein Escape Game, um die Grundprinzipien von Smart Home zu vermitteln und kann ausgeliehen oder nachgebaut werden.

Zur Projektwebseite von INTIA gelangen Sie hier.

Zum INTIA Koffer kommen Sie hier

Ergebnisse des Projekts AMEDY (Active Media Education for Disabled Youth, 2019 - 2021)

Das Projekt AMEDY (Active Media Education for Disabled Youth) ist ein Erasmus+ gefördertes Projekt. In seiner Laufzeit 2019 - 2021 befasste es sich mit den Herausforderungen der digitalen Welt für junge Menschen mit einer leichten geistigen Behinderung und mit den Bedürfnissen der pädagogischen Fachkräfte, die mit dieser Zielgruppe arbeiten. Das Projekt wurde in einem Konsortium von der Stiftung Digitale Chancen aus Deutschland zusammen mit den Partnerorganisationen UC Leuven-Limburg aus Belgien und IASIS NGO aus Griechenland durchgeführt.

Aus dem Projekt sind drei zentrale Ergebnisse entstanden:

1) Online Training: Aktive Medienarbeit mit geistig beeinträchtigten Jugendlichen (Moodle-Kurs)
2) Handreichung: Handlungs- und Unterstützungsstrategien
3) Toolbox: Bewusstseinsfördernde Aktivitäten

Weitere Informationen zum Projekt AMEDY sowie die Ergebnisse finden Sie hier auf der Webseite des Projekts.

Online-Kurs der betterplace Academy: "Inklusive und barrierefreie Kommunikation"

In dem videobasierten Online-Kurs "Inklusive und barrierefreie Kommunikation" der betterplace Academy - Lernplattform für Engagierte thematisieren Adina Hermann (Head of Design und Vorstandsmitglied, SOZIALHELDEN e.V.) und Judyta Smykowski (Projektmanagerin Leidmedien.de) u.a. digitale Barrierefreiheit, die Entwicklung inklusiver (Bild-)Sprache sowie die Gestaltung von Disability Mainstreaming. Der Kurs ist kostenlos und jederzeit verfügbar.

Sie finden den Online-Kurs hier.

Checkliste des Paritätischen Gesamtverbandes zur Planung inklusiver Online-Veranstaltungen

Eine Arbeitsgruppe Paritätischer Mitgliedsorganisationen, koordiniert vom Projekt #GleichImNetz hat eine digitale Checkliste zur Planung inklusiver Online-Veranstaltungen zusammengestellt. In der Checkliste stehen verschiedene Filterauswahlen zur Verfügung (z.B. mit Blick auf mögliche Formen von Beeinträchtigungen der Teilnehmenden, wie etwa Hörbehinderung, Sehbeeinträchtigungen, psychische Beeinträchtigungen u.v.m.).

Sie finden die Checkliste hier.

Padlets mit Hinweisen zu digitalen Tools für Menschen mit Beeinträchtigung von barrierefrei kommunizieren!

In drei Padlets hat Carola Werning von barrierefrei kommunizieren! / Technische Jugendfreizeit- und Bildungsgesellschaft gGmbH verschiedene Tipps und Hinweise zu digitalen Tools für Menschen mit Beeinträchtigungen zusammengestellt. Diese beziehen sich z.B. darauf, wie „Live-Untertitel“ (Sprache-zu-Text-Anwendungen) genutzt werden können; darauf, wie (gedruckte) Texte und Objekte erkannt, vorgelesen, optisch angepasst und übersetzt werden können und darauf, wie Texte einfacher gemacht werden können. Viele der vorgestellten Tools lassen sich ohne großen Aufwand nutzen. Fachkräfte, die mit Menschen mit Beeinträchtigung arbeiten, finden hier somit einige hilfreiche Anregungen.

Sie finden die drei Padlets hier, hier und hier.

OK2OK2a