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Digitale Tools

Veröffentlichung der "Cyber-Mobbing Leichte Hilfe App"

Im Februar 2024 haben klicksafe und die Landesarbeitsgemeinschaft der Werkstätten für behinderte Menschen Berlin e.V. (LAG WfbM Berlin) die neue "Cyber-Mobbing Leichte Hilfe App" veröffentlicht. Mit dieser App erhalten Menschen mit Behinderungen niedrigschwellig Informationen und Unterstützung im Fall von Cybermobbing. Die App wurde über einen Zeitraum von zwei Jahren partizipativ erarbeitet und verständlich und barrierearm gestaltet. Alle Informationen und Erklärungen rund um das Thema digitale Gewalt sind in einfacher Sprache verfasst.

Die „Cyber-Mobbing Leichte Hilfe App“ basiert auf der „Cyber-Mobbing Erste Hilfe App“, die von klicksafe speziell für die Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen entwickelt wurde.

Die App ist bisher nur für iOS-Geräte verfügbar. Es soll aber zeitnah eine Version für Android-Geräte veröffentlicht werden. 

Weitere Informationen zur "Cyber-Mobbing Leichte Hilfe App" finden Sie hier.

Methoden und Werkzeuge aus dem Forschungsprojekt "Inklusive Technikideen für den Alltag" (INTIA)

In dem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Forschungsprojekt „Inklusive Technikideen für den Alltag“ (INTIA) der TH Köln (Projektleitung: Prof. Dr. Isabel Zorn) wurden, gemeinsam mit jungen Menschen und Partnereinrichtungen, Methoden entwickelt, um die digitale Teilhabe von Kindern und Jugendlichen in stationären Einrichtungen der Behinderten- und Erziehungshilfe zu fördern. Ein Projektergebnis besteht in einem kostenlosen Methodenkoffer, der Technikideen für den Alltag bereitstellt. Jugendliche wurden aktiv in den Entwicklungsprozess einbezogen, um Lösungen für ihre Alltagsprobleme zu finden. Entwickelt wurde z.B. eine smarte Trinkflasche, die die jungen Menschen daran erinnern kann zu trinken. Der INTIA-Koffer enthält auch ein Escape Game, um die Grundprinzipien von Smart Home zu vermitteln und kann ausgeliehen oder nachgebaut werden.

Zur Projektwebseite von INTIA gelangen Sie hier.

Zum INTIA Koffer kommen Sie hier

Ergebnisse des Projekts AMEDY (Active Media Education for Disabled Youth, 2019 - 2021)

Das Projekt AMEDY (Active Media Education for Disabled Youth) ist ein Erasmus+ gefördertes Projekt. In seiner Laufzeit 2019 - 2021 befasste es sich mit den Herausforderungen der digitalen Welt für junge Menschen mit einer leichten geistigen Behinderung und mit den Bedürfnissen der pädagogischen Fachkräfte, die mit dieser Zielgruppe arbeiten. Das Projekt wurde in einem Konsortium von der Stiftung Digitale Chancen aus Deutschland zusammen mit den Partnerorganisationen UC Leuven-Limburg aus Belgien und IASIS NGO aus Griechenland durchgeführt.

Aus dem Projekt sind drei zentrale Ergebnisse entstanden:

1) Online Training: Aktive Medienarbeit mit geistig beeinträchtigten Jugendlichen (Moodle-Kurs)
2) Handreichung: Handlungs- und Unterstützungsstrategien
3) Toolbox: Bewusstseinsfördernde Aktivitäten

Weitere Informationen zum Projekt AMEDY sowie die Ergebnisse finden Sie hier auf der Webseite des Projekts.

Online-Kurs der betterplace Academy: "Inklusive und barrierefreie Kommunikation"

In dem videobasierten Online-Kurs "Inklusive und barrierefreie Kommunikation" der betterplace Academy - Lernplattform für Engagierte thematisieren Adina Hermann (Head of Design und Vorstandsmitglied, SOZIALHELDEN e.V.) und Judyta Smykowski (Projektmanagerin Leidmedien.de) u.a. digitale Barrierefreiheit, die Entwicklung inklusiver (Bild-)Sprache sowie die Gestaltung von Disability Mainstreaming. Der Kurs ist kostenlos und jederzeit verfügbar.

Sie finden den Online-Kurs hier.

Checkliste des Paritätischen Gesamtverbandes zur Planung inklusiver Online-Veranstaltungen

Eine Arbeitsgruppe Paritätischer Mitgliedsorganisationen, koordiniert vom Projekt #GleichImNetz hat eine digitale Checkliste zur Planung inklusiver Online-Veranstaltungen zusammengestellt. In der Checkliste stehen verschiedene Filterauswahlen zur Verfügung (z.B. mit Blick auf mögliche Formen von Beeinträchtigungen der Teilnehmenden, wie etwa Hörbehinderung, Sehbeeinträchtigungen, psychische Beeinträchtigungen u.v.m.).

Sie finden die Checkliste hier.

Padlets mit Hinweisen zu digitalen Tools für Menschen mit Beeinträchtigung von barrierefrei kommunizieren!

In drei Padlets hat Carola Werning von barrierefrei kommunizieren! / Technische Jugendfreizeit- und Bildungsgesellschaft gGmbH verschiedene Tipps und Hinweise zu digitalen Tools für Menschen mit Beeinträchtigungen zusammengestellt. Diese beziehen sich z.B. darauf, wie „Live-Untertitel“ (Sprache-zu-Text-Anwendungen) genutzt werden können; darauf, wie (gedruckte) Texte und Objekte erkannt, vorgelesen, optisch angepasst und übersetzt werden können und darauf, wie Texte einfacher gemacht werden können. Viele der vorgestellten Tools lassen sich ohne großen Aufwand nutzen. Fachkräfte, die mit Menschen mit Beeinträchtigung arbeiten, finden hier somit einige hilfreiche Anregungen.

Sie finden die drei Padlets hier, hier und hier.