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Interviews/Vorträge

Kinder von Inhaftierten stärker in den Blick nehmen: Interview zu Verantwortung, Vernetzung und Unterstützung

Kinder von Inhaftierten gehören häufig zu den am wenigsten sichtbaren Betroffenen des Strafvollzugs. In einem Interview mit Esther Fuchs-Jürgens vom Hessischen Ministerium der Justiz und für den Rechtsstaat wird deutlich, welche Auswirkungen die Inhaftierung eines Elternteils auf Kinder und Jugendliche haben kann und welche Verantwortung Justiz, Jugendhilfe und weitere Unterstützungssysteme dabei tragen. 

Im Gespräch werden die Bedeutung familienorientierter Angebote im Vollzug, die Rolle einer kindgerechten Besuchsgestaltung sowie die Notwendigkeit einer ressortübergreifenden Zusammenarbeit zwischen Justiz, Kinder- und Jugendhilfe und weiteren Akteuren thematisiert. Darüber hinaus wird auf bestehende Entwicklungen verwiesen, darunter der Ausbau familienorientierter Angebote, verstärkte Sensibilisierungsmaßnahmen sowie eine intensivere Vernetzung der beteiligten Institutionen. 

Für die digitale Kinder- und Jugendhilfe bietet das Interview wichtige Impulse für die fachliche Auseinandersetzung mit den Lebenslagen von Kindern in besonderen Belastungssituationen. Gleichzeitig verdeutlicht es die Bedeutung einer koordinierten Zusammenarbeit unterschiedlicher Unterstützungssysteme, um betroffenen Kindern verlässliche Zugänge zu Beratung, Begleitung und Teilhabe zu ermöglichen. 

Weitere Informationen zum Interview finden Sie hier.

Durch digitale Tools Beteiligung stärken und Teilhabe fördern

Im Rahmen des Projekts „JAdigital“ führten das Institut für Sozialpädagogische Forschung Mainz gGmbH, das Deutsche Institut für Jugendhilfe und Familienrecht (DIJuF) und das Institut für Sozial- und Organisationspädagogik der Universität Hildesheim vom 14.10.24 bis zum 17.10.24 die „Digitale Woche der Kinder- und Jugendhilfe“ durch – eine Online-Veranstaltungsreihe zu verschiedenen Schwerpunktthemen zur Gesamtthematik „Digitalisierung in der Kinder- und Jugendhilfe“.

Das Online-Fachgespräch am 14.10. stand unter der Überschrift „Digitale Kommunikation in der Kinder- und Jugendhilfe“. In einem Vortrag mit dem Titel „Durch digitale Tools Beteiligung stärken und Teilhabe fördern“ wurde erörtert, was digitale Teilhabe und Beteiligung von Kindern und Jugendlichen ausmachen sollte und welche fachlichen Anforderungen damit verbunden sind. Im Weiteren wurde der mögliche Beitrag von digitalen Tools für unterschiedliche Zwecke (z.B. Stimmungs- und Meinungsabfragen, Kooperation und Kollaboration) und in unterschiedlich strukturierten Formaten (z.B. digital und zeitgleich in Interaktion, digital selbstständig aktiv) herausgestellt. Ausgewählte digitale Tools und digitale Informationsplattformen wurden zudem genauer vorgestellt.

Der Vortrag wurde vollständig aufgezeichnet. Das Video dazu können Sie hier anschauen.

Podcastfolge: Pflegekinder beim Hilfeplan beteiligen

In dem Podcast "Pflegefamillien Deutschland" diskutieren Bertram Kasper und sein Team gemeinsam mit Philip Meade über die Beteiligung von Pflegekindern im Hilfeplanverfahren. Nach der Verabschiedung des Kinder- und Jugendstärkungsgesetzes, das die Beteiligung von Pflegekindern explizit stärkt, sind öffentliche und freie Träger gefordert, ihre Konzepte und Praktiken entsprechend anzupassen. Die Diskussion mit Bertram Kasper und Philip Meade beleuchtet die Notwendigkeit, Pflegekinder aktiv in Planungsprozesse einzubeziehen und gibt Einblick, wie eine solche Beteiligung in der Praxis umgesetzt werden kann.

Hier ist der Link zur Folge.

Podcastfolge: Beteiligung junger Volljähriger

In dieser Episode wird die Beteiligung am Hilfeplanverfahren für junge Volljährige diskutiert. Verschiedene Perspektiven werfen Licht auf die praktischen Herausforderungen dieses Verwaltungsprozesses. Obwohl das Kinder- und Jugendstärkungsgesetz 2021 die Beteiligung junger Menschen fördert, wird hinterfragt, wie dies vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels realisiert werden kann. Ein besonderer Fokus liegt auf der Rolle der Sprache, wobei Erfahrungen von ehemals betroffenen Jugendlichen und Betreuungspersonen geteilt werden.

Hier ist der Link zur Folge.

Video zum Impulsvortrag „Digitale Jugendbeteiligung in der Kommune“

Anna Brückner, Programmmitarbeiterin jugend.digital.kommunal NRW bei der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung (DKJS) berichtet in der dritten Folge der „Wissen geht raus.kommunal“-Reihe im Rahmen des Zukunftspakets für Bewegung, Kultur und Gesundheit mehr über die bedeutende Rolle digitaler Plattformen in der Kinder- und Jugendbeteiligung. Junge Menschen nutzen heute verstärkt digitale Medien, und dieses Potenzial kann gezielt für die Beteiligung in kommunalen Projekten genutzt werden. „Wissen geht raus.kommunal – Kinder und Jugendbeteiligung in der Kommune“ ist ein 8-teiliges Qualifizierungsangebot für alle, die Kinder- und Jugendbeteiligung in ihren Projekten umsetzen oder planen.

Hier gelangen Sie zum Video.

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