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Forschung

JAdigital-Ergebnispapier: Mehr Beteiligung von Kindern unter sechs jahren durch Nutzung digitaler Tools am Beispiel von Beschwerdeverfahren in Kindertagesstätten

Digitalisierung und die gegenwärtige digitale Transformation der Lebenswelten haben auch die frühe Kindheit erreicht und fordern die pädagogischen und didaktischen Konzepte in Bildungsorganisationen, und damit auch in Kindertageseinrichtungen, heraus. Digitalität kann in Kitas als ein Zugang und als ein kindgerechtes Verfahren genutzt werden, um die persönlichen Rechte von Kindern anzuerkennen und zu fördern.

Vor diesem Hintergrund legen Dr. Severine Thomas & Dr. Sabrina Volk (Institut für Sozial- und Orga­nisationspädagogik an der Universität Hildesheim) in ihrem Ergebnispapier eine Konzeption vor, die an der Schnittstelle von Kinderrechten und digitaler Beschwerde ansetzt. Ziel ist dabei die Etablierung eines Verfahrens (unter Mitwirkung von Fachkräften und Kindern in Kitas), das Beteiligungs- und Beschwerdemöglichkeiten für Kinder unter sechs Jahren niedrigschwellig und barrierefrei ermöglicht. So sollen Kinder selbst zu einer Mitwirkung an der Verwirklichung ihrer Rechte auf Förderung, Beteiligung und Schutz gemäß der UN-Kinderrechtekonvention (UN-KRK) angeregt werden, um dem Ziel von mehr Beteiligung, Schutz und Beschwerde besser gerecht werden zu können.

Hier können Sie das Ergebnispapier lesen.

Studie: „Hallo Kita – Digitale Kommunikation zwischen Eltern und Betreuungseinrichtungen. Motivation, Auswahl und Einführung von Kita-Apps“

Immer häufiger werden Kita-Apps zur Unterstützung der Kommunikation zwischen Familien und Kindertagesstätten eingesetzt und können insbesondere in Krisensituationen die Effizienz und Resilienz erhöhen. Gleichwohl gibt es derzeit auch noch viele Träger, in deren Kitas noch keine Apps zum Einsatz kommen. Vor diesem Hintergrund hat das Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO in einer Studie mit Hilfe von Leitfaden-Interviews die Elternperspektive zu Kita-Apps sowie die Erfahrungen von Trägern bei der Auswahl und Einführung von Kita-Apps in den Blick genommen. Interviews mit ausgewählten städtischen Kita-Trägern wurden für die Publikation zur Studie als konkrete Praxisbeispiele aufbereitet. Die Autorinnen der Studie heben hervor, dass eine flächendeckende Einführung von Kita-Apps zur nachhaltigen Optimierung der Kommunikation zwischen Familie und Kita unerlässlich ist.

Weitere Informationen sowie die Möglichkeit, die Studie herunterzuladen und zu lesen finden Sie hier.

Informationen zu weiteren Studien zur Digitalisierung in der Kindertagesbetreuung finden Sie auch hier auf unserer Webseite.

Langzeitstudie zu Digitalisierung und Qualitätsmanagement in Kindertageseinrichtungen

Wolters Kluwer startet die Langzeitstudie "Kita-Zukunftsstudie 2024" mit dem Ziel, die Nutzung digitaler Tools durch Kita-Leitungen zu untersuchen und deren Potenziale zu erkunden. Ein Schwerpunkt der Studie liegt auf dem Thema Qualitätsmanagement, um zu erfahren, wie systematische Qualitätsentwicklung in Kindertageseinrichtungen umgesetzt wird und welche Rolle Softwarelösungen dabei spielen. Die Teilnahme an der Studie ermöglicht Kita-Leitungen, ihre Expertise einzubringen und die Digitalisierung im Bildungsbereich mitzugestalten. Die Studie wird wissenschaftlich begleitet und läuft bis Ende September 2023.

Hier können Sie an der Studie teilnehmen.

ESF-Projekt "Do it Digital and Healthy! Methoden der Elternzusammenarbeit in der frühen Bildung"

Im Rahmen des Forschungsprojekts "Do it Digital and Healthy! Methoden der Elternzusammenarbeit in der frühen Bildung" entwickelt der Lehrstuhl Frühkindliche Bildung und Erziehung der Otto-Friedrich-Universität Bamberg eine Fortbildung mit dem Ziel, Akteur*innen des frühkindlichen Bildungssystems darin zu befähigen, Potenziale digitaler Medien für eine wirksame Elternzusammenarbeit im Alltag zu erkennen, Sicherheit im Umgang mit digitalen Geräten zu erlangen und eine Arbeitsentlastung durch einen effizienten Einsatz digitaler Medien zu schaffen.

Das Forschungsprojekt wird von der EU gefördert und startet im Mai 2023.

Weitere Informationen zu dem Forschungsprojekt sind hier zu finden.

MEKiSmini – Neue Studie zu digitalen Medien in Kindertagesstätten in der Schweiz

Die Studie "MEKiSmini" geht der Frage auf den Grund, wie  digitale Medien in Schweizer Kitas genutzt werden und welche Haltungen Kita-Mitarbeitende und Erziehungsberechtigte in der Schweiz im Hinblick auf den Einsatz von Bildschirmmedien in der Kinderbetreuung verteten.

Sie finden die Studie hier.

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