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Forschung

JAdigital-Ergebnispapier: Mehr Beteiligung von Kindern unter sechs jahren durch Nutzung digitaler Tools am Beispiel von Beschwerdeverfahren in Kindertagesstätten

Digitalisierung und die gegenwärtige digitale Transformation der Lebenswelten haben auch die frühe Kindheit erreicht und fordern die pädagogischen und didaktischen Konzepte in Bildungsorganisationen, und damit auch in Kindertageseinrichtungen, heraus. Digitalität kann in Kitas als ein Zugang und als ein kindgerechtes Verfahren genutzt werden, um die persönlichen Rechte von Kindern anzuerkennen und zu fördern.

Vor diesem Hintergrund legen Dr. Severine Thomas & Dr. Sabrina Volk (Institut für Sozial- und Orga­nisationspädagogik an der Universität Hildesheim) in ihrem Ergebnispapier eine Konzeption vor, die an der Schnittstelle von Kinderrechten und digitaler Beschwerde ansetzt. Ziel ist dabei die Etablierung eines Verfahrens (unter Mitwirkung von Fachkräften und Kindern in Kitas), das Beteiligungs- und Beschwerdemöglichkeiten für Kinder unter sechs Jahren niedrigschwellig und barrierefrei ermöglicht. So sollen Kinder selbst zu einer Mitwirkung an der Verwirklichung ihrer Rechte auf Förderung, Beteiligung und Schutz gemäß der UN-Kinderrechtekonvention (UN-KRK) angeregt werden, um dem Ziel von mehr Beteiligung, Schutz und Beschwerde besser gerecht werden zu können.

Hier können Sie das Ergebnispapier lesen.

Studie zur Kommunalen Jugendbeteiligung in Brandenburg

Die neue Studie WIRKSAM, VERBINDLICH, VIELFÄLTIG? Kommunale Jugendbeteiligung durch Jugendgremien. Ergebnisse der Jugendgremienforschung in Brandenburg 2020/2021 gehen die Autor*innen auch auf digitale Infrastrukturaspekte ein. Nur knapp die Hälfte (55,56%) der Kinder- und Jugendgremien in Brandenburg sind nach Ergebnissen der Studie mit digitaler Technik ausgestattet.  

Alle Studienergebnisse finden Sie hier.

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